Gemeindeverwaltung will mit gutem Beispiel vorangehen
Rathausmitarbeiter setzen auf Warn-App

Saerbeck -

Die meisten Rathaus-Mitarbeiter haben die Corona-Warn-App bereits installiert. Sie wollen mit gutem Beispiel vorangehen und andere ermutigen es ihnen gleich zu tun, damit mögliche Infektionsketten gut und rasch nachvollziehbar werden.

Mittwoch, 24.06.2020, 06:49 Uhr
Sofort installiert: Ines Heilemann, Wilfried Roos, Guido Attermeier, Bastian Breimhorst und Andreas Bennemann zeigen im Rathaus die Corona-Warn-App auf ihren Smartphones.
Sofort installiert: Ines Heilemann, Wilfried Roos, Guido Attermeier, Bastian Breimhorst und Andreas Bennemann zeigen im Rathaus die Corona-Warn-App auf ihren Smartphones. Foto: Gemeinde Saerbeck

Seit einigen Tagen steht die Corona-Warn-App zum Download auf Smartphones bereit. Im Rathaus ist sie bereits auf etlichen Handys installiert. Unter anderem Bürgermeister Wilfried Roos, die Fachbereichsleiter Guido Attermeier und Andreas Bennemann, Ordnungsamtsleiterin Ines Heilemann und Bastian Breimhorst vom Bürgerservice setzen im Kampf gegen Corona auf die offizielle App, hinter der das Robert-Koch-Institut (RKI) steht. „Diese App kann helfen, im Ernstfall selbst schnell Bescheid zu wissen, ob man mit einem Infizierten in Kontakt war“, erklärt Roos den Zweck. Im Gegenzug zu den Lockerungen beim Infektionsschutz im öffentlichen Leben müssten mögliche Infektionsketten gut und rasch nachvollziehbar sein. Hier leiste die App einen wichtigen Beitrag, so Roos. Dieser Beitrag werde um so größer, je mehr Menschen die App nutzen.

Keine Bedenken der Datenschützer

Auch Datenschützer bescheinigen der App, dass man sie ohne Bedenken verwenden kann. Laut Beschreibung des RKI werden keine Ortsdaten erhoben, die Nutzer bleiben anonym und die Kontakte mit anderen App-Nutzern werden nur auf dem Smartphone gespeichert. Das Nutzen der Corona-Warn-App ist freiwillig. In der Gemeindeverwaltung will man mit gutem Beispiel vorangehen. Allerdings ersetze die App weder im Rathaus noch anderswo Hygieneregeln und Abstandsgebote, heißt es in einer Pressemitteilung.

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