DRK Saerbeck leistet intensiven Einsatz in Corona-Zeiten
Betreuung rund um die Uhr

Saerbeck -

Die Rotkreuzgemeinschaft des Ortsvereins war sehr aktiv in den Corona-Zeiten. 1200 ehrenamtliche Helferstunden kamen zusammen.

Donnerstag, 16.07.2020, 11:00 Uhr
Das Saerbecker Team war quasi rund um die Uhr mit ihren Einsätzen beschäftigt, hier zusammen mit Pflegepersonal des Kreises.
Das Saerbecker Team war quasi rund um die Uhr mit ihren Einsätzen beschäftigt, hier zusammen mit Pflegepersonal des Kreises. Foto: DRK

Während die ehrenamtlichen Vorstandssitzungen beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Saerbeck erst wieder Ende Juni stattfinden konnten, war die Rotkreuzgemeinschaft des Ortsvereins in Corona-Zeiten mehrfach gefordert. Dazu berichtete Marco Fischer als Saerbecker Rotkreuzleiter auf der jüngsten Vorstandssitzung ausführlich und facettenreich.

Corona-Einsätze für das Saerbecker DRK gab es im Pflegelazarett Lengerich sowie in Ibbenbüren, Gütersloh und weitere Kommunen im Kreis Steinfurt bei der Durchführung von Coronavirus-Massentests. Insgesamt weit über 1200 ehrenamtliche Helferstunden (ein Arbeitsmonat hat etwa 170 Stunden) kamen zusammen, besonders intensiv mit 880 Saerbecker-Helferstunden (insgesamt über 4.500) war der Aufbau, die Inbetriebnahme und natürlich auch der Betrieb über insgesamt 2,5 Monate beim Pflegelazarett in Lengerich.

Hier waren Personen zu betreuen, die infolge von Corona zeitweise nicht wieder ins Seniorenheim zurückkonnten oder wo die häusliche Pflege zeitweise nicht möglich war, beschreibt Fischer die Situation.

Elf Personen aus der Saerbecker Gemeinschaft waren neben anderen DRK-Ortsvereinen aus dem Tecklenburger Land beteiligt. Die Betreuung fand bei Tag und bei Nacht somit in drei Schichten statt. Da ein solches Pflegelazarett erstmalig im Kreis Steinfurt eingerichtet wurde, galt es, sehr viele Kleinigkeiten zu besorgen, es war immer wieder Improvisation gefragt. Allein der Aufwand, immer wieder Gegenstände wie Essgeschirr, Teller etc. zu desinfizieren, war enorm. Die Arbeit musste natürlich in Schutzanzügen verrichtet werden, man kann sich Angenehmeres vorstellen, so Fischer weiter.

Alle Beteiligten waren zum Schluss stolz, dass sich das Pflegepersonal selbst nicht mit dem Virus angesteckt hat. „Es wurde ehrenamtlich und zeitintensiv also hervorragend gearbeitet“, freute sich Marco Fischer als einer der Führungskräfte im Lengericher Pflegelazarett.

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