CDU wählt Fraktionsvorsitz
Einstimmig für Willebrandt

Saerbeck -

Der alte und neue Fraktionsvorsitzende heißt Bernd Willebrandt.

Freitag, 09.10.2020, 11:30 Uhr
Einstimmig gewählt: Monika Schmidt (CDU-Vorsitzende) gratuliert der Fraktionsführung Florian Bücker (Stellvertreter), Bernd Willebrandt (Fraktionsvorsitzender) und Franz Becker (Stellvertreter).
Einstimmig gewählt: Monika Schmidt (CDU-Vorsitzende) gratuliert der Fraktionsführung Florian Bücker (Stellvertreter), Bernd Willebrandt (Fraktionsvorsitzender) und Franz Becker (Stellvertreter).

„Die Arbeitsaufteilung in der bisherigen Fraktionsführung hat sich bewährt.“ Mit diesen Worten wird die CDU-Ortsvorsitzende Monika Schmidt in einer Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes zitiert. Sie habe sich über das einstimmige Ergebnis für die zukünftige Fraktionsführung gefreut, sagte Schmidt des Weiteren in der konstituierenden Sitzung der neuen Ratsfraktion.

„Wir haben wie in den letzten Jahren mit deutlichem Abstand alle zehn Wahlkreise in Saerbeck direkt gewonnen und fast die gleiche Anzahl von Stimmen wie bei der Kommunalwahl 2014 erhalten“, analysierte der alte und neue Fraktionsvorsitzende Bernd Willebrandt. „Dies werten wir als Auftrag, dass wir unsere konsequente und sachorientierte Politik, die sich am Wohl der Saerbecker Bürger ausrichtet, weiter fortsetzen.“

Dass die Saerbecker sich bei der Wahl des Bürgermeisters anders entschieden hatten, ordnete die CDU-Fraktion nach eigenen Angaben als Fortsetzung der langjährigen Tradition eines parteilosen Hauptverwaltungsbeamten ein und dankte Florian Bücker für seinen engagierten und fairen Wahlkampf.

Die Formalien waren schnell erledigt in der Sitzung, so dass der Blick auf die Aufgaben der kommenden Wochen gelenkt worden sei. Größte Baustelle nach Ansicht der Saerbecker Christdemokraten ist demnach der Gemeindehaushalt 2021. „Die Einbrüche bei der Gewerbesteuer werden kommen.“ Da müsse man sich nichts vormachen, die ersten Alarmzeichen seien längst da, warnte Haushaltsexperte Florian Bücker, denn die Einnahmen der Städte und Gemeinden lagen im zweiten Quartal 2020 um 45 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Den NRW-Kommunen würden also Einnahmen in Milliardenhöhe fehlen. „Aber wie ich mittlerweile aus Düsseldorf erfahren konnte, hat das Landeskabinett bereits einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der fehlende Gewerbesteuern durch Finanzspritzen von Land und Bund ausgleichen soll.“ Da Saerbeck in den vergangenen Jahren gute Einnahmen hatte, werde sich dies jetzt erst einmal positiv auswirken, so Bücker.

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