Ehrenamtlich und kostenlos
Helfende Hände bieten wieder Einkaufshilfen

Saerbeck -

Wieder helfende Hände. Rund um das Mehrgenerationenhaus formiert sich erneut eine Gruppe, die Menschen helfen will, die wegen des Lockdowns ihre Häuser nicht zum Einkaufen verlassen können oder wollen.

Montag, 02.11.2020, 13:00 Uhr
Helfer bringen Menschen, die wegen Corona das Haus nicht verlassen können, ihre Einkäufe direkt bis an die Tür.
Helfer bringen Menschen, die wegen Corona das Haus nicht verlassen können, ihre Einkäufe direkt bis an die Tür. Foto: MGH

Auch weiterhin organisieren das Mehrgenerationenhaus mit den „Helfenden Händen“ (Kolping/Kirchengemeinde/Caritas) die Einkaufshilfe in Saerbeck.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen werde diese Unterstützung angeboten für Menschen, die wegen der Corona Pandemie das Haus nicht verlassen können, oder wollen, weil sie zur Risikogruppe gehören, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wer Bedarf hat, wendet sich telefonisch während der Sprechzeiten von montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr an das Mehrgenerationenhaus (MGH) unter:   8666 oder per Mail: mgh@kolping-saerbeck.de.

Dort wird der Wunsch nach einem Einkauf von Lebensmitteln aufgenommen und die Telefonnummer an einen verantwortlichen Ehrenamtlichen aus dem Kreis der „Helfenden Hände“ weitergegeben. Dieser meldet sich bei der betreffenden Person und vereinbart eine feste Uhrzeit für ein kurzes Treffen. Alle notwendigen Absprachen finden in zwei Metern Abstand mit Gesichtsmaske vor der Haustür statt.

Eine Einkaufsliste, eine Tasche und das notwendige Bargeld ist vorbereitet und wird ohne Körperkontakt übergeben. Nach dem Einkauf findet die Übergabe der Lebensmittel und des Restgeldes in gleicher Weise statt.

Der Dienst ist ehrenamtlich und kostenlos. Wer als Ehrenamtlicher die „Helfenden Hände“ in diesem besonderen und befristeten Projekt unterstützen möchte, melde sich bitte ebenfalls im MGH. Voraussetzung hierfür ist ein Mindestalter von 16 Jahren.

Schon zu Beginn der Corona-Krise meldeten sich Menschen, die das Angebot gern in Anspruch genommen haben. Dabei war dann ein Freiwilliger jeweils für einen Menschen, der Unterstützung anfragte zuständig. Dieser meldete sich jede Woche telefonisch, um weitere Hilfen abzufragen.

Dabei entstand das ein oder andere freundliche Gespräch, das in Zeiten der Kontaktbeschränkungen so wichtig ist und so manchen sehr erfreut hat. Natürlich wurden alle Abstandsregeln eingehalten.

„Das hat alles sehr gut funktioniert“, betonen Mechthild Winkeljann (Helfende Hände) und Brigitte Wolff-Vorndieck (Leiterin MGH), „und die älteren Menschen sind sehr dankbar für diese Hilfen.“

Wenn das Angebot gut nachgefragt wird, werden sicher eine Reihe Jugendlicher und junger Erwachsener hierfür dringend gebraucht.

Alle für dieses Hilfsangebot in Frage kommenden Saerbecker sind herzlich gebeten, keine Scheu zu haben sich zu melden.

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