Kinderwortgottesdienst in St. Georg
Erzählung statt lebendiges Schauspiel

saerbeck -

Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Abstands- und Hygieneregeln wurde für das traditionelle Krippenspiel in der St.-Georg-Kirche ein alternatives Angebot für Familien mit Kindern geschaffen.

Sonntag, 27.12.2020, 11:45 Uhr aktualisiert: 27.12.2020, 11:50 Uhr
Anders als sonst üblich las ein Teil des Vorbereitungsteams die Weihnachtsgeschichte in diesem Jahr vor anstatt sie von Kindern spielen zu lassen. In St. Georg erlebten so einige Kinder eine andere Form des „Krippenspiels“.
Anders als sonst üblich las ein Teil des Vorbereitungsteams die Weihnachtsgeschichte in diesem Jahr vor anstatt sie von Kindern spielen zu lassen. In St. Georg erlebten so einige Kinder eine andere Form des „Krippenspiels“. Foto: Stefanie Behring

„Wer hat sich denn alles auf heute gefreut?“, fragt Pastoralreferentin Anja Daut die Kinder beim Krippenspiel in der St.-Georg-Kirche. Die Hände schnellen nach etwas Zögern in die Lüfte. Auch Anja Daut gibt zu, diesen Tag bereits herbei gesehnt zu haben. Das letzte Türchen des Adventskalenders habe am Vormittag verraten, dass es nun endlich soweit ist.

Drei Krippenspiele haben der Kinderwortgottesdienstkreis und der Familiengottesdienstkreis in diesem Jahr organisiert. Obwohl „Krippenspiel“ eigentlich die falsche Betitelung für das Angebot ist. Denn aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Vorschriften haben die Arbeitskreise das traditionelle Krippenspiel in ein alternatives Angebot für Familien mit Kindern „umstrukturiert“.

So konnten die jüngsten Gemeindemitglieder die Weihnachtsgeschichte am Heiligabend nicht wie sonst üblich anhand eines lebendigen Schauspiels verfolgen, sondern erfuhren von ihr durch eine Erzählung und Bilder.

Die Kinder lauschten der von mehreren Personen vorgelesenen Geschichte gespannt, als Maria und Josef kein Platz in der Herberge fanden oder der Engel die Hirten über die Geburt Jesu informierte. Am Ende des kurzen Gottesdienstes hatten alle Kinder die Möglichkeit, ein Friedenslicht aus Betlehem mitzunehmen.

Einige Familien nutzten das Angebot der St.-Georg-Pfarrgemeinde. Wie erwartet – und erhofft – war die Anzahl der Besucher aber geringer als üblich. „Man merkt aber, dass ein kleiner Gottesdienst für viele an Heiligabend eben einfach dazu gehört“, freut sich das Vorbereitungsteam über alle gespannten Kinderaugen.

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