Einkaufshilfe in Saerbeck
Ehrenamtlich und kostenlos: Die „Helfenden Hände“

Saerbeck -

Wegen steigender Infektionszahlen ist es für viele Menschen schwierig das Haus zu verlassen und den nötigen Einkauf zu erledigen, aber es gibt Hilfe.

Donnerstag, 14.01.2021, 11:30 Uhr
Wer Hilfe beim Einkauf benötigt, kann sich an das Mehrgenerationenhaus wenden.
Wer Hilfe beim Einkauf benötigt, kann sich an das Mehrgenerationenhaus wenden.

Das Mehrgenerationenhaus organisiert in Kooperation mit der Kolpingsfamilie und der Caritas weiterhin mit den „Helfenden Händen“ die Einkaufshilfe in Saerbeck.

Wegen steigender Infektionszahlen werde die Unterstützung weiterhin benötigt, heißt es in einer Mitteilung des Mehrgenerationenhauses. Von dem Angebot profitieren Menschen, die wegen der Folgen der Corona-Pandemie das Haus nicht verlassen können oder wollen, weil sie zur Risikogruppe gehören oder in Quarantäne sind.

Wer Bedarf hat, wendet sich während der Sprechzeiten von montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr an das Mehrgenerationenhaus (MGH) unter  02574/8666 oder per Mail an mgh@kolping-saerbeck.de.

Dort wird der Wunsch nach einem Einkauf von Lebensmitteln aufgenommen und die Telefonnummer an einen verantwortlichen Ehrenamtlichen aus dem Kreis der „Helfenden Hände“ weitergegeben. Dieser meldet sich bei der betreffenden Person und vereinbart eine feste Uhrzeit für ein kurzes Treffen. Alle notwendigen Absprachen finden in zwei Metern Abstand mit Gesichtsmaske vor der Haustür statt.

Eine Einkaufsliste, eine Tasche und das notwendige Bargeld liegen bereit und werden ohne Körperkontakt übergeben. Nach dem Einkauf findet die Übergabe der Lebensmittel und des Restgeldes in gleicher Weise statt.

Der Dienst ist ehrenamtlich und kostenlos.

Wer als Ehrenamtlicher die „Helfenden Hände“ in diesem besonderen und befristeten Projekt unterstützen möchte, melde sich bitte ebenfalls im MGH.

Voraussetzung hierfür ist ein Alter von 16 Jahren. Wenn das Angebot gut nachgefragt wird, würden sicherlich eine Reihe Jugendlicher und junger Erwachsener dringend benötigt.

Die „Helfenden Hände“ waren bereits während des ersten Lockdowns aktiv. Dabei war ein Freiwilliger jeweils für einen Menschen zuständig, der um Unterstützung gebeten hatte. Dieser meldete sich jede Woche telefonisch, um weitere Hilfen abzufragen. Dabei, so heißt es in der Mitteilung, sei das ein oder andere freundliche Gespräch entstanden, das in Zeiten der Kontaktbeschränkungen so wichtig sei und so manchen sehr erfreut habe. Natürlich wurden alle Abstandsregeln eingehalten. „Das hat alles sehr gut funktioniert“, betonen Mechthild Winkeljann („Helfende Hände“) und MGH-Leiterin Brigitte Wolff-Vorndieck, „die älteren Menschen sind sehr dankbar für diese Hilfen.“

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