Neues Gesetz für Windräder
Dauerblinken soll nachts aufhören

Saerbeck -

Transpondertechnik statt rotes Dauerblinken in der Nacht – mit dieser Gesetzesänderung soll die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Ausbau der Windenergie erhöht werden. Von Katja Niemeyer
Mittwoch, 27.01.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021, 11:00 Uhr
Die Positionsleuchten von Windrädern dürfen künftig nur noch dann blinken, wenn sich ein Flugzeug oder ein Hubschrauber nähert.
Die Positionsleuchten von Windrädern dürfen künftig nur noch dann blinken, wenn sich ein Flugzeug oder ein Hubschrauber nähert. Foto: Günter Benning

Wer sich von der nächtlichen Dauerblinkerei über dem Bioenergiepark gestört fühlt, kann aufatmen: Die roten Positionsleuchten der Windräder werden künftig überwiegend ausgeschaltet sein. Sie sollen nur noch dann blinken, wenn sich ein Flugzeug oder ein Hubschrauber nähert. Eine moderne Technik macht es möglich. „Wir sind gerade dabei, ein Konzept zu erarbeiten“, berichtet Dieter Ruhe, Geschäftsführer der Windpool Saerbeck sowie der Windpool Sinningen.

Auf die verpflichtende bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung von Windrädern hatte sich der Bundesrat vor rund einem Jahr verständigt und das Gesetz entsprechend geändert. Es gilt nicht nur für neue, sondern grundsätzlich auch für ältere Anlagen – sofern sie höher als 100 Meter sind. 

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