Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners: Verwaltung rechnet mit hoher Population
Würmer und Sauger im Einsatz

Saerbeck -

Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners will die Gemeinde ihr Vorgehen aus dem vergangen Jahr wiederholen. Sprich: Im Ortskern sollen 120 Eichen mit einem Bio-Insektizid besprüht werden. Von Katja Niemeyer
Donnerstag, 25.03.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.03.2021, 11:00 Uhr
Mitarbeiter einer Spezialfirma versprühen im vergangenen Jahr in den Kronen von Eichen ein Bio-Insektizid, das die Larven des Eichenprozessionsspinners abtöten soll.
Mitarbeiter einer Spezialfirma versprühen im vergangenen Jahr in den Kronen von Eichen ein Bio-Insektizid, das die Larven des Eichenprozessionsspinners abtöten soll. Foto: Gemeinde Saerbeck
Mit Schafswolle den Eichenprozessionsspinner ausbremsen? Im privaten Bereich, befand Ordnungsamtsleiter Jürgen Hölscher in der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses, sei eine Anwendung der neuartigen Methode „denkbar“. Nicht aber im öffentlichen Raum. Bei 1400 zu behandelnden Bäumen auf Gemeindegrund sei sie schlichtweg nicht durchführbar. Hölscher reagierte damit auf eine Anfrage von Hubert Geisemann (CDU), der auf einen Zeitungsbericht hingewiesen hatte, in dem es um einen testweisen Einsatz von Wollbändern geht, die zur Abwehr des Schädlings um Baumstämme gewickelt werden. Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners will die Gemeinde ihr konzertiertes Vorgehen aus dem vergangenen Jahr wiederholen und dafür erneut eine Firma beauftragen. Sprich: Im Ortskern sollen 120 Eichen mit einem Bio-Insektizid besprüht werden.
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