Erweiterung der Flächen für Außengastronomie: Verwaltung erarbeitet Konzept
Pizza-Essen vorm Mehrgenerationenhaus?

Saerbeck -

Saerbecker Gastronomen, die keinen oder nur wenig Platz für Außengastronomie haben, soll möglicherweise ein weiterer Bereich zur Verfügung gestellt, in dem sie Tische und Stühle aufstellen können. Hierfür erarbeitet die Verwaltung aber zunächst ein Konzept. Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Montag, 29.03.2021, 08:36 Uhr aktualisiert: 29.03.2021, 08:40 Uhr
Außengastronomie auf dem Platz vor dem Mehrgenerationenhaus? Die CDU-Fraktion kann sich das zumindest zeitweise vorstellen.
Außengastronomie auf dem Platz vor dem Mehrgenerationenhaus? Die CDU-Fraktion kann sich das zumindest zeitweise vorstellen.

Saerbecker Gastronomen, die keinen oder nur wenig Platz für Außengastronomie haben, soll möglicherweise ein weiterer Bereich zur Verfügung gestellt, in dem sie Tische und Stühle aufstellen können. Hierfür erarbeitet die Verwaltung aber zunächst ein Konzept. Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Der Vorstoß geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurück, die mit Blick auf mögliche Öffnungsstrategien bei einer sinkenden Corona-Inzidenz angeregt hatte, frühzeitig auf Gastronomen zuzugehen und bei Bedarf nach Möglichkeiten für eine Erweiterung der Flächen für Außengastronomie zu suchen.

Als ein Beispiel nannte die CDU die Pizzeria Antimo in der Marktstraße, die möglicherweise den Vorplatz des Mehrgenerationenhaus nutzen könnte. Denkbar sei zudem, den Einbahnstraßenabschnitt der Marktstraße zu bestimmten für den Autoverkehr zu sperren, damit vor den Lokalen Essen und Getränke serviert werden können.

„Wir finden die Idee gut, aber wir sollten zunächst ein Meinungsbild erstellen“, regte die UWG-Fraktionsvorsitzende Mechthild Lüggert in der Sitzung an, zunächst die tatsächlichen Bedarfe bei den Gastronomen abzufragen. Auch SPD-Fraktionschef Christian Schulte warnte davor, jetzt ein Konzept „mit der heißen Nadel zu stricken“. Henning Jaske (CDU) drängte hingegen zur Eile: „Wir müssen pragmatisch denken.“ CDU-Fraktionschef Bernd Willebrandt erinnerte daran, dass der Rat erst wieder am 20. Mai tagt und schlug vor diesem Hintergrund vor, sich gegebenenfalls auf eine Dringlichkeitsentscheidung zu verständigen. „Wenn wir helfen können, dann sollten wir jetzt auch helfen“, so Willebrandt.

Ob eine Dringlichkeitsentscheidung zwingend herbeigeführt werden muss, ist noch offen.

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