Mo., 13.10.2014

Neue Koch-Kolumne mit Elna-Margret zu Bentheim Gesund und ziemlich lecker

Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt liebt es zu kochen und zu backen.  Dabei liegt der Erbprinzessin vor allem gesundes Essen am Herzen.

Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt liebt es zu kochen und zu backen.  Dabei liegt der Erbprinzessin vor allem gesundes Essen am Herzen. Foto: Stephan Konjer

Burgsteinfurt - 

Sie mag den Glamour, aber auch das Bodenständige. Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt, sonst eher als modeaffine Erbprinzessin im Rampenlicht der Boulevardmedien, liebt es zu kochen und zu backen. Was vor einigen Jahren mit Brot anfing, hat sich in diesem Sommer regelrecht verselbstständigt.

Von Gudrun Niewöhner

Ihre Mission: „Ich möchte zeigen, wie köstlich gesundes Essen sein kann. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wo und wie unsere Nahrung angebaut wird.“ Die Prinzessin achtet sehr darauf, dass die Lebensmittel und ihre Zubereitung gesund sind – also ohne viel Zucker und schlechte Fette. Wie schmackhaft solches Essen sein kann, wollen Elna-Margret zu Bentheim und die Westfälischen Nachrichten in einer gemeinsamen Serie zeigen: „Küche royal“. Immer freitags stellt die Erbprinzessin ein neues Rezept vor.

Mode und Essen? Für Elna-Margret zu Bentheim passt das prima zusammen: „Gutes Aussehen, das ist in meiner Branche Pflicht. Und ich möchte praktische Werkzeuge finden, um so lange wie möglich fit und gesund zu bleiben.“

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Ich bin Mama, da kann man Fastfood und Süßigkeiten nicht verbannen.

Elna-Margret zu Bentheim

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Besonders interessiert sich die Prinzessin für die vegane Küche, in der nichts Tierisches auf den Tisch kommt und die in Amerika gerade ziemlich angesagt ist. „Ich selbst bin ein Alles-Esser, genieße nachhaltiges Fleisch, experimentiere aber bewusst mit Vegetarischem oder Veganem und lasse mich von der ayurvedischen Lehre inspirieren“, sagt die Mutter eines fünfjährigen Jungen, deren Ehemann außerdem passionierter Jäger ist: „Als Mama kann man Fastfood und Süßigkeiten nicht gänzlich verbannen. Ich möchte unseren Sohn jedoch sensibilisieren, ihm zeigen, was nicht so gut ist.“ Gegen Fleisch hat die 35-Jährige keineswegs generell etwas: „Nur gegen den maßlosen Billigfleischkonsum.“ Für Elna-Margret zu Bentheim ist das eine Frage von Glauben und Ethik.

Die meisten Gerichte, die sie vorstellen wird, hat sie selbst kreiert: Ehemann Carl Ferdinand und Freunde müssen nicht selten als Vorkoster herhalten. Damit nicht gleich alle die Augen verdrehen, verrät die Hobbyköchin die Zutaten oft erst nach dem Probieren: „Meistens sind dann alle ganz erstaunt, dass es auch ohne die gängigen Zutaten geht.“

Wenn sie nicht gerade in Sachen Mode oder Charity unterwegs ist, kocht die Prinzessin selbst in der Schlossküche. Natürlich alles frisch. Gerne wagt die Prinzessin Neues. So haben Quinoa, das Korn der Inkas, Goji-Beeren, die sehr nährstoffreich sind, und Buchweizen Einzug ins Schloss gehalten. Seitdem Elna-Margret zu Bentheim noch bewusster auf die Ernährung achtet, fühlt sie sich selbst besser: „Man ist, was man isst.“ Schönheit und Zufriedenheit strahlen von innen, so die Überzeugung der Prinzessin.

Hier geht es zum Rezept:  „Quinoa on the Run“

Die allermeisten Zutaten, die Elna-Margret zu Bentheim verwendet, gibt es im Supermarkt zu kaufen oder sind in diversen Online-Bio-Märkten zu bestellen. Manche sind zugegeben etwas teurer als die gewöhnlichen: „Aber das ist gut investiertes Geld. Denn Botox und Co. machen uns auf Dauer nicht schöner.“



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