Fr., 31.10.2014

„Küche Royal“ mt Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim Süße Verlockung

Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt hantiert gerne in der Schlossküche. Ihre Lieblingsrezepte präsentiert sie immer freitags in den WN.

Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt hantiert gerne in der Schlossküche. Ihre Lieblingsrezepte präsentiert sie immer freitags in den WN. Foto: Wilfried Gerharz

Burgsteinfurt - 

Sie mag den Glamour, aber auch das Bodenständige. Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt, sonst eher als modeaffine Erbprinzessin im Rampenlicht der Boulevardmedien, liebt es zu kochen und zu backen. Heute stehen "Princess Bites" auf dem Plan.

Nur noch unglaubliche acht Wochen bis Weihnachten . Das bedeutet die süßen Verlockungen aller Art lachen Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim überall noch mehr an als sonst im Jahr.  Das Besondere an dieser Zeit ist aber, anderen eine Freude zu machen und ganz bewusst zu genießen, findet die Burgsteinfurter Erbprinzessin.

Als sie und Ehemann Mann Carl Ferdinand neulich zu einem Abendessen eingeladen waren, wollte Elna-Margret zu Bentheim gerne etwas Süßes mitbringen. Aber nichts Gekauftes. Es sollte raffiniert sein, aber nicht schwer herzustellen und – am liebsten natürlich gesund. Die 35-Jährige machte sich im Netz auf die Suche und fand allerlei Rezepte.

Nach einigem Hin- und Herprobieren sind „Princess Bites“ dabei heraus gekommen: „Die haben sogar den Ehemann-Check bestanden“, schreibt die Erbprinzessin in ihrer Kolumne schmunzelnd. Die kleinen Bällchen stecken voller energetischen Zutaten und schmecken in etwa wie eine weihnachtlich-fruchtig-nussige Marzipankugeln. Aber sie ist ohne schlechte Fette oder Süßungsmittel. Ihr Gastgeschenk hat übrigens den Abend nicht überlebt, weil jeder probieren wollte.


 Zutaten für 3-4 Personen:

Zutaten für ungefähr 32 Stück:

  • 200g gemahlene Haselnüsse,
  • 180g Datteln, entsteint,
  • 2 Vanilleschoten, ausgekratzt,
  • 1 TL Ingwer, gemahlen,
  • 1,5 TL Zimt, gemahlen,
  • 1 TL Koriander, gemahlen,
  • 1 Prise Nelke,
  • 1 Handvoll Gojibeeren oder Rosinen,
  • Zesten von 2 Orangen, 
  • 2 Zitronen, 2 Limetten (unbehandelt),
  • Saft von 1/2 Orange und 1/2 Limette,
  • 3 EL Grand Manier (optional, aber ein bisschen Sünde darf sein).

So wird‘s gemacht: Haselnüsse in einer Pfanne rösten bis sie goldbraun sind und anfangen zu duften. Datteln und Gojibeeren mit den Gewürzen, Zesten, Saft und dem Grand Manier in der Küchenmaschine zu einem stückigen Brei verarbeiten. Es kann einige Minuten dauern bis die Masse homogen wird. Nüsse hineinkneten und eventuell noch Flüssigkeit nachgeben. Aber nicht zu viel, der Teig darf nicht zu stark kleben. Abschmecken und dann kurz ruhen lassen.

In dieser Zeit 100 Gramm Schokolade langsam im Wasserbad schmelzen lassen oder diese selbermachen. Es geht ganz einfach: 80 Gramm Kakaobutter (aus dem Bioladen) im Wasserbad schmelzen. 90 Gramm Mandelmus, 30 Gramm Rohkakao, 45 Gramm Ahornsirup und eine Prise Salz einrühren und mit Vanille und/oder Zimt abschmecken.

Nun aus dem Teig Kugeln formen und mit Hilfe einer Gabel durch die noch lauwarme Schokolade ziehen bis die Kugel komplett bedeckt ist. Zum Trocknen auf ein Kuchengitter setzen. Wenn alle Kugeln fertig sind, geht es ans fantasiereiche Verzieren.

Abschließend noch 30 Minuten kühlen – und genießen.



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