Verabschiedung von Stadtbücherei-Leiterin Monika Frieling
„Teil der Steinfurter Gesellschaft“

Steinfurt -

Es war das letzte Mal, dass die scheidende Leiterin der Stadtbücherei Steinfurt, Monika Frieling, ihr Publikum begrüßte. Am Samstag wurde die Diplom-Bibliothekarin, in Coesfeld geborene Wahl-Burgsteinfurterin, in ihren verdienten Ruhestand verabschiedet. Ihren letzten Arbeitstag im historischen Weinhaus am Markt 19 verband sie mit einem Sommerfest bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen.

Sonntag, 28.05.2017, 23:00 Uhr
Zum Abschied  ein Gruppenfoto (v.l.): Maria Lindemann, Leo Stumpf und Peter Furchert von den „Klangfarben“, Rainer Nix, Monika Frieling, Martina Furchert von den Klangfarben, Dr. Peter Krevert vom Kooperationspartner Kulturforum Steinfurt und Cornelia Eissing.
Zum Abschied  ein Gruppenfoto (v.l.): Maria Lindemann, Leo Stumpf und Peter Furchert von den „Klangfarben“, Rainer Nix, Monika Frieling, Martina Furchert von den Klangfarben, Dr. Peter Krevert vom Kooperationspartner Kulturforum Steinfurt und Cornelia Eissing. Foto: Rainer Nix

Repräsentanten der Stadt und von Kooperationspartnern, Weggefährten und Freunde erschienen in reicher Zahl. Auch die Kinder und Enkelkinder der Bibliotheksleiterin waren selbstverständlich mit dabei. Sie ist sicherlich alles andere als böse, dass sie nun auch ihre Rolle als Großmutter weiter vertiefen kann.

Die „Klangfarben“ untermalten den Abschied mit heiteren Tönen, Zauberer Endrik Thier verblüffte mit ausgefeilten Tricks.

Seit Anfang der 90er Jahre stand Frieling an der Spitze der Bildungseinrichtung. Mit Hilfe ihres engagierten Bücherei-Teams und ab 2003 mit ehrenamtlicher Unterstützung der Fördervereinsmitglieder baute sie die Bibliothek zu einem Kommunikationszentrum aus. „Für Jung und Alt, bunt und generationsübergreifend“, drückte es die Erste Beigeordnete der Stadt, Maria Lindemann, aus. „Heute können Sie mit Zufriedenheit und mit Stolz betrachten, was Sie mit Ihrem Engagement in fast 30 Jahren erreicht haben“, so die Beigeordnete weiter. „Die Bücherei ist mit Ihnen Teil der Steinfurter Gesellschaft geworden und nicht wegzudenken“, betonte Lindemann. Im Namen aller Kollegen und ganz besonders im Namen der Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer würdigte sie die Verdienste der Leiterin.

„Rückblickend war die Kooperation von Förderverein und Büchereileitung von menschlich einvernehmlichem Miteinander und auf sachlicher Ebene von konstruktivem Denken geprägt“, hob der Vorsitzende des Fördervereins, Rainer Nix, hervor. Er freute sich, dass die ehemalige Büchereileiterin auf der Ebene des Fördervereins-Vorstands als Schriftführerin ihrer Einrichtung weiter verbunden bleibt. Auf Initiative Frielings wurde der Förderverein gegründet.

Cornelia Eissing, die als ehemalige Auszubildende übernommen wurde und heute stellvertretende Büchereileiterin ist, dankte ihrer Chefin in Reimform. „Nach Zeiten mit Buchkarten und Stempel und dem ganzen anderen Krempel, fing eine neue Ära an und die Computerzeit begann“, schaute sie auf umwälzende Veränderungen während der Dienstzeit Frielings zurück. „Ihrem Büro wird sie den Rücken kehren, aber die Bücherei bestimmt weiter beehren“, prognostizierte die langjährige Mitarbeiterin.

Das Schlusswort hielt die Bibliotheks-Chefin selbst: „Das Kapitel meiner beruflichen Geschichte geht am kommenden Mittwoch zu Ende. Die Freude an der Literatur und an der Begegnung mit Menschen wird sicher auch im nächsten Kapitel eine Rolle spielen – und ich bin gespannt welche Themen sonst noch warten.“

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