Ein sonniger Tag für alle Sinne
Abwechslungsreiches Angebot und Programm schaffen ein besonderes Flair in einmaliger Kulisse

Kreis Steinfurt -

Wer trotz der Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke den Wetterfröschen keinen Glauben schenken wollte und einen Regenschirm eingepackt hatte, war froh, dass er den Schirm wenigstens als Sonnenschutz nutzen konnte. Denn: Schattenplätze waren rar gesät und nach einem Rundgang entlang der über 70 Stände eine Rast innerhalb der kühlen Klostermauern eine willkommene Gelegenheit, kurz durchzuatmen.

Sonntag, 28.05.2017, 19:15 Uhr
Das Kloster Gravenhorst bildete gestern wieder eine einmalige Kulisse für den „Marktzauber“ mit über 70 Ständen in und rund um das historische Gebäude. Regenschirme wurden als Sonnenschutz genutzt. Die kühlen Mauern luden unter anderem dazu ein, die „Jugend gestaltet“-Ausstellung zu besuchen.
Das Kloster Gravenhorst bildete gestern wieder eine einmalige Kulisse für den „Marktzauber“ mit über 70 Ständen in und rund um das historische Gebäude. Regenschirme wurden als Sonnenschutz genutzt. Die kühlen Mauern luden unter anderem dazu ein, die „Jugend gestaltet“-Ausstellung zu besuchen. Foto: Drunkenmölle

Landrat Dr. Klaus Effing und sein Stellvertreter Bernhard Hembrock hatten den Markt am Vormittag eröffnet und eine bunte Mischung von Angeboten angekündigt, die jedem Besucher etwas bieten sollte. Und die beiden hatten nicht zu viel versprochen: für jede Altersgruppe, für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. Der Dank galt natürlich dem Team des Kunsthauses, das den „Marktzauber“ auf die Beine gestellt und ihm ein ganz spezielles Flair in einer einmaligen Kulisse verschafft hatte.

Natürlich bildete die Kunst einen Schwerpunkt. Es gab Einblicke in das „Gravenhorster Malbuch“. Die Stipendiaten des Projekts „KunstKommunikation 17“ wurden vorgestellt. Die „Jugend gestaltet“-Ausstellung war geöffnet. Die „Émigrés in Gravenhorst“ wurden präsentiert. Es wurden Bänke aus Holzpaletten gezimmert. Kinder waren zu Kunst- und Mitmachaktionen eingeladen. Sie konnten mit Gemüse Papier bedrucken oder einen Garten gestalten. Manfred Pomorin begeisterte das Publikum mit seiner Pantomime. Für Musik sorgten die Ibbenbürener Musikschule, „Strauhspier“ und „Spunk“.

Nicht zu vergessen, die vielen Stände mit Vorführung traditioneller Handwerkskunst. Dort wurden Körbe geflechtet, Messer geschmiedet, Seile gedreht, Tischläufer geklöppelt oder Flachs verarbeitet. Riesig war das Angebot an Produkten. Holz, Keramik, Metall, Filz, Glas, Wolle – es gab kaum ein Material, das nicht genutzt wurde, um daraus Dekoratives oder Nützliches zu machen.

Schließlich gab es nicht nur was für die Augen und Ohren, sondern auch ein vielfältiges Angebot, um die Geschmacksknospen anzuregen. Wer wollte, konnte sogar probieren, wie das Kunsthaus schmeckt – eine überraschende Kostprobe eines „KunstVerzehrs“ und sicherlich eine schöner Abschluss, den „Marktzauber“ mit allen Sinnen zu genießen.

Wer mehr davon möchte, dem sei das weitere Veranstaltungsprogramm des Kunsthauses empfohlen.

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Eine Bilderstrecke zu dieser Veranstaltung in Hörstel gibt es auf der Online-Plattform dieser Zeitung.

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