Bürgerbeteiligung Windpark
„Projekt dauerhaft im Umfeld verankern“

Steinfurt -

Eine möglichst breite Bürgerbeteiligung als Grundlage für eine hohe lokale Akzeptanz es Windparks – dieses Ziel hat sich die Bürgerwindparkgesellschaft Hollich Sellen von Beginn an gesetzt. Nach dem Ergebnis des Abwägungsprozesses für die Zuteilung, der sich für die Verantwortlichen nach Auslaufen der Beteiligungsfrist Ende April anschloss, scheint dieses Vorhaben umgesetzt worden zu sein.

Dienstag, 30.05.2017, 17:16 Uhr aktualisiert: 31.05.2017, 15:27 Uhr
Die beiden Geschäftsführer Jörg Tiemann (M.) und Gerhard Göckenjan (r.) bei einer Infoveranstaltung im MLH.
Die beiden Geschäftsführer Jörg Tiemann (M.) und Gerhard Göckenjan (r.) bei einer Infoveranstaltung im MLH. Foto: dru

Die von der Windparkgesellschaft benötigten 15,5 Millionen Euro Kapital aus Beteiligungen sollen demnach von rund 800 Anlegern aus dem Kreis der Steinfurter Bürger, Anwohnern und Grundstückseigentümern der Windgebiete und angrenzenden Gemeinden bereitgestellt werden. „Damit haben wir das Projekt bestmöglich dauerhaft im Umfeld verankert“, so die beiden Geschäftsführer Jörg Tiemann und Gerhard Göckenjan.

Da das Beteiligungsinteresse mit 30 Millionen Euro gut doppelt so hoch gewesen war, sind insbesondere die höheren Zeichnungswünsche reduziert worden. Ein weiterer Faktor für eine Kürzung ist die Entfernung des Wohnsitzes des Anlegers vom Windpark gewesen. Bei insgesamt rund 550 Zeichnern konnte die Wunschsumme zu zwei Drittel berücksichtigt werden.

Als nächster Schritt steht für die künftigen Windpark-Beteiligten eine Beglaubigung der zum Beitritt notwendigen Handelsregistervollmacht ins Haus. Als Service bietet die Windparkgesellschaft Sammeltermine am 8. Juni (Donnerstag) bzw. 12. Juni (Montag) jeweils von 16 bis 21 Uhr im Martin-Luther-Haus an.

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