Förderverein Steinfurter Bäder
Extrem verbindend

Borghorst -

Den Einbruch der Besucherzahlen haben sie verhindert, der Rückhalt aus der Bevölkerung ist groß und das Burgsteinfurter Freibad wird saniert. Es waren positive Nachrichten, die bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Steinfurter Bäder diskutiert wurden.

Samstag, 15.07.2017, 14:00 Uhr aktualisiert: 17.07.2017, 15:12 Uhr
Am Vorstandstisch des Fördervereins (v.l.) Jürgen Buskamp, Achim Schürmann, Ralf Brachmann und Günter Feistel mit Rolf Echelmeyer.
Am Vorstandstisch des Fördervereins (v.l.) Jürgen Buskamp, Achim Schürmann, Ralf Brachmann und Günter Feistel mit Rolf Echelmeyer. Foto: ka

„Der große Einbruch ist nicht gekommen. Viele Burgsteinfurter fahren nach Borghorst“, freute sich Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinfurt, während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Steinfurter Bäder im Vereinsheim des Schwimmvereins Olympia Borghorst über gute Besucherzahlen.

„Das ist eine extrem verbindende Leistung, die wir hier erbracht haben“, lobte er das Engagement des Fördervereins. Die Lenkungsgruppe und Jürgen Kaiser vom DLRG Burgsteinfurt mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern hätten bei den Arbeitseinsätzen sehr gut zusammengearbeitet und selbst eine Schüppe in die Hand genommen. Sein Dank galt aber auch seinen Mitarbeitern bei den Stadtwerken sowie in Politik und Verwaltung, die sich beim dem Stadtteil-übergreifenden Projekt „Sanierung des Freibads Burgsteinfurt“ engagiert hätten. Ein großer Rückhalt komme aus der Bevölkerung. Bei den unterschiedlichsten Aktionen seien große Summen zusammengekommen. Erfreulich sei auch, wie sich die Unternehmer durch ihr Sponsoring einbringen. Deshalb gebe es auf jeden Fall eine neue Sponsorentafel.

Man sei voll im Zeitplan, sagte Echelmeyer. Das alte Planschbecken werde zur Zeit abgerissen und das Hauptbecken so weit vorbereitet, dass der Edelstahl-Beckenkopf mit doppelter Rinne in der nächsten Woche vergeben werden könne. Das fünfzehn mal sieben Meter große Planschbecken wurde bereits bestellt. „Ich denke, das wird der größte Transport sein, den es in Steinfurt gegeben hat“, meinte Echelmeyer. Jetzt kümmere man sich um die Technik der Schwimmbadhygiene. Dazu denke man darüber nach, wie der Eingangs- und Spielbereich gestaltet werden kann. In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem die Parkplatzsituation und die Pflege des alten Baumbestands diskutiert.

Volker Hüls leitete die Versammlung, nachdem sie der erste Vorsitzende Achim Schürmann eröffnet hatte. Im Bericht von Kassierer Jürgen Buskamp wurde deutlich, welche Dynamik im Finanzgerüst des Fördervereins steckt. Sein Anspruch sei es, die Steinfurter Bäder attraktiver zu machen. Aus diesem Grund würde jetzt aus einem Sondertopf für das Borghorster Bad durch einen hochinteressanten Hindernisweg oder Schwimmsteg eine wunderbare Spielmöglichkeit angeschafft.

Die Kassenprüfer Martin Hille und Rolf Posingies lobten die gute Arbeit des Kassierers und beantragten die Entlastung des Vorstands.

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