Vivat für Max Lohmeyer
Ein Leben für den Naturschutz

Borghorst -

Im Kreise seiner Familie und Weggefährten feierte der Borghorster Naturschützer Max Lohmeyer seinen 98. Geburtstag. Im Namen der Stadt Steinfurt und des Rates gratulierte der stellvertretende Bürgermeister, Klaus Meiers, dem Jubilar, der auch schon mal den Pinsel zur Hand nimmt, wenn er abschalten will.

Sonntag, 16.07.2017, 21:00 Uhr
Groß war die Gratulantenschar bei Max Lohmeyer (3.v.l.). Zu den Gratulanten gehörten nicht nur Familienangehörige, sondern auch der stellvertretende Bürgermeister Klaus Meiers (2.v.r.).
Die Gratulantenschar war groß bei Max Lohmeyer (4.v.l.). Zu den Gratulanten gehörten nicht nur Familienangehörige, sondern auch der stellvertretende Bürgermeister Klaus Meiers (2.v.r.). Foto: Karl Kamer

Natürlich war der Naturschutz auch am 98. Geburtstag von Max Lohmeyer das wichtigste Gesprächsthema der zahlreichen Gäste. Darunter befanden sich auch der stellvertretende Bürgermeister, Klaus Meiers, Ruth Rahe aus Tecklenburg, mit der der Jubilar viele Jahre im NABU-Vorstand zusammengearbeitet hat, und Erich Wegjahn, der sich um die Tiere auf dem Göckenteich kümmert.

Gute Wünsche gab es auch von der Familie. Ganz stolz präsentierte Urenkel Max an dem hohen Geburtstag einen Wackelzahn. Dafür durfte er auch beim großen Foto den Blumenstrauß des Bürgermeisters tragen.

„Bei uns klingelt das Telefon an jedem Tag“, erzählte Inge Lohmeyer. „Gestern ging es um einen kranken Uhu in Ochtrup“, erklärte die Frau des Geburtstagskindes und Erich Wegjahn sprach von einer verletzten Ente auf dem Grafensteiner See, um die er sich gekümmert hatte. Lohmeyer stellte fest, dass in diesem Jahr viele junge Eulen eingegangen sind.

„Meine Knochen werden immer müder“, meinte der 98-Jährige, aber nicht zuletzt die vielen Herausforderungen im Naturschutz halten den Senior fit. Schon vor über 60 Jahren hatte Lohmeyer mit seinen Filmen auf die Gefahren der Umweltverschmutzung hingewiesen. Jetzt bedauert er, dass sich die Situation nicht verändert, sondern eher verschlimmert hat.

In ruhigen Stunden nimmt das kreative Geburtstagskind gerne einen Pinsel in die Hand, um schöne Bilder von „Mensch und Tier“ zu malen, die in seinem Wohnzimmer zu sehen sind. Wie zum Beispiel Porträts von dem Tierfilmer und Verhaltensforscher Professor Bernhard Grzimek, dem Naturschutzbeauftragten und Journalisten Horst Stern, Urwalddoktor Albert Schweitzer oder einfach einem Rentner mit Hund.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5012966?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker