Hermann-Emanuel-Berufskolleg
Ein bisschen wie Abba

Steinfurt -

Abschied von vier Pädagogen: Hermann Stipp, Hermann Kersting, Ingrid Niewerth und Gabriele Bergschneider gehen in den Ruhestand – und hinterlassen in „ihren“ Bereichen am Hermann-Emanuel-Berufskolleg große Lücken.

Sonntag, 16.07.2017, 20:00 Uhr
Schulleiterin Denise Diehl bedankte sich bei den vier Pensionären.
Schulleiterin Denise Diehl bedankte sich bei den vier Pensionären.

Wer erinnert sich nicht an die legendäre schwedische Pop-Gruppe Abba? Die Vierer-Kombo, die nicht nur, was ihre äußerlichen Erscheinungsbilder anbetraf, für Diversität stand, sondern auch gerade mit ihren Songs, die nie nach derselben Masche gestrickt waren.

Dass da durchaus Parallelen zu den vier Pensionären Hermann Stipp, Hermann Kersting, Ingrid Niewerth und Gabriele Bergschneider zu ziehen sind, erklärte Schulleiterin Denise Diehl in ihren Abschiedsworten. Denn mit ihrem Wirkungskreis an den Wirtschaftsschulen – die kürzlich in Hermann-Emanuel-Berufskolleg umbenannt wurden – deckten sie ein breites Spektrum ab, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Bereich „Gesundheit und Soziales“ ist maßgeblich und nachhaltig geprägt von Studiendirektor Hermann Stipp, der nach fast 35 Jahren an den Wirtschaftsschulen, davon die letzten 16 Jahre als Abteilungsleiter der Fachoberschule Gesundheit und Soziales und der Fachschule für Sozialpädagogik, in den wohlverdienten Ruhestand geht. Stipp gebührt großer Dank für die Einrichtung und regionale Verortung der Fachschule für Sozialpädagogik, die heute einen ausgezeichneten Ruf genießt.

Der „breite Allrounder“ war Lehrerratsvorsitzender und Verbindungslehrer der SV. Ganz müssen Schüler und Kollegen nicht auf ihn verzichten, da er im folgenden Schuljahr noch in der Berufspraktikanten-Betreuung tätig sein wird.

Oberstudienrat Hermann Kersting deckte vor allem die Bereiche Mathematik und Informatik ab. Erste Kontakte zu den Wirtschaftsschulen entstanden schon durch den Besuch der Berufsschule 1967. Seit seinem Referendariatsdienst 1979 war er an den Wirtschaftsschulen eingesetzt, vornehmlich im Bereich Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik. Als Moderator und Mitglied im Team der Zeugnisschreibung leistete er Pionierarbeit beim Aufbau der Datenverarbeitung und der Eröffnung und Mitgestaltung des neuen Bildungsgangs Mathe/Informatik-Abitur im Jahr 2000.

Fachlehrerin Ingrid Niewerth war 27 Jahre an den Wirtschaftsschulen und steht vor allem für den prägenden Einsatz im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft, der im Laufe der Zeit großen Veränderungen unterworfen war. Eines blieb aber beständig, nämlich das tolle kollegiale Miteinander im Team.

Gabriele Bergschneider kam als Quereinsteigerin 2009 zu den Wirtschaftsschulen. Sie war hauptsächlich im Bereich Wirtschaft und Verwaltung eingesetzt, wo sie sich in „ihrem“ Gebiet, der Textverarbeitung, ständig weiterqualifizieren musste. Neue Herausforderungen durch neue Klassen nahm sie bereitwillig an.

Die künftigen Pensionäre hoben in ihren Abschiedsworten vor allem das gute und kollegiale Miteinander als etwas Beständiges in Zeiten des Wandels hervor.

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