Aktion Ferienspaß
„Feuer“ frei aus allen Rohren

BURgsteinfurt -

Ferienspaß mit der Feuerwehr: Mehr als 30 Kinder waren am Freitagnachmittag mit ihren Eltern zum Burgsteinfurter Gerätehaus gekommen, um dort nicht nur viel über die Arbeit der Brandschützer zu erfahren, sondern auch selbst einmal Feuerwehrmann oder -frau zu spielen.

Sonntag, 23.07.2017, 13:38 Uhr
Mehr als 30 Kinder nahmen die Chance am Freitagnachmittag im Rahmen der Ferienspaß-Aktion wahr, die Ausrüstung des Löschzugs Burgsteinfurt der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt kennenzulernen.
Mehr als 30 Kinder nahmen die Chance am Freitagnachmittag im Rahmen der Ferienspaß-Aktion wahr, die Ausrüstung des Löschzugs Burgsteinfurt der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt kennenzulernen. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die vor einiger Zeit gestartete Nachwuchskampagne der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt trägt offenbar Früchte: „Wir sind voll und viele Interessierte stehen noch auf der Warteliste“, bestätigt Olaf Hoffmann, dass es um die Jugendfeuerwehr in beiden Ortsteilen aktuell gut bestellt ist. Der vor drei Jahren initiierte Aufruf in den sozialen Netzwerken und die seit vielen Jahren durchgeführte Ferienspaßaktion habe zu der momentan komfortablen Situation bei den Brandschützern beigetragen, betonte der Chef des Burgsteinfurter Löschzugs.

Die rund zweistündige Veranstaltung im Rahmen der Aktion Ferienspaß hatte am sonnigen Freitagnachmittag wieder mehr als 30 Kinder mit ihren Eltern zur Feuerwache In der Sandkuhle 3 gelockt.

Zunächst informierten sich die potenziellen Nachwuchskräfte anhand eines Kurzfilms darüber, dass die Feuerwehr nicht nur zum Brandlöschen da ist. Danach ging es in den Umkleidebereich. Dort wurde auch die Atemschutzausrüstung gezeigt. „Viele Kinder haben doch Angst, wenn sie uns in voller Montur mit Maske sehen“, erklärte Hoffmann. Anschließend durfte jedes Kind sich in ein Löschfahrzeug setzen und sich als Brandschützer fühlen. Oberfeuerwehrmann Tim Tecker hantierte gekonnt mit der motorbetriebenen hydraulischen Rettungsschere und dem Rettungsspreizer, Beide Werkzeuge sind für die Personenrettung vor allem bei Verkehrsunfallen unerlässlich. Der große Renner bei den Kindern war im Anschluss das Spritzen mit dem C-Rohr. Auf einem Klapptisch waren einige Pylonen aufgebaut, die mit Hilfe des starken Wasserstrahls vom Tisch „gefegt“ werden sollten.

Unter einem wasserspritzenden und weit gefächerten Hydroschild durften die Kinder anschließend herlaufen. Das kostbare Nass kam aus einem AB-Wasserschaum-Lkw. „Der fasst rund 7700 Liter Wasser“, erläuterte Hoffmann. Zum Abschluss der kurzweiligen Vorführungen erhielt jedes Kind ein Getränk, um sich auch von innen abzukühlen.

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