„Göttlicher“ Beistand fürs Leben
Viele Wege führen zum Ziel

Steinfurt -

Ihr Name klingt wie ein Pseudonym – ist es aber nicht: Sandra Göttlich heißt wirklich so. In ihrer „Praxis der neuen Zeit“ in der Burgsteinfurter Kirchstraße haben übersinnliche Kräfte aber durchaus ihre Daseinsberechtigung.

Mittwoch, 06.09.2017, 13:56 Uhr aktualisiert: 06.09.2017, 14:38 Uhr
In ihrer „Praxis der neuen Zeit“ greift Sandra Göttlich auf viele unterschiedliche Methoden zurück, um Menschen auf ihrem Weg voranzubringen.
In ihrer „Praxis der neuen Zeit“ greift Sandra Göttlich auf viele unterschiedliche Methoden zurück, um Menschen auf ihrem Weg voranzubringen. Foto: Bernd Schäfer

Ihr Name klingt wie ein Pseudonym – ist es aber nicht: Sandra Göttlich heißt wirklich so. In ihrer „Praxis der neuen Zeit“ in der Burgsteinfurter Kirchstraße haben übersinnliche Kräfte aber durchaus ihre Daseinsberechtigung – ob sie allerdings nun göttlich, spirituell oder geistig sind, überlässt die Steinfurterin jedem selbst. Sie haut aber gleich richtig einen raus: „Ja, Engel, Drachen, Einhörner und Heilwesen gibt es wirklich.“

Das klingt bei ihr jedoch kein bisschen überkandidelt oder verrückt, sondern als wäre das eine ganz logische Tatsache. Wie zwei plus zwei vier sind. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie ihre Sicht auf die Welt ganz ohne missionarischen Eifer vertritt, sondern Verständnis dafür hat, wenn jemand eine ganz andere Sicht für wahrscheinlicher hält.

„Jeder soll so leben, wie er selbst glücklich wird“, sagt sie. „Ich liebe es eben, zu jonglieren, zu gucken, welche Möglichkeiten es gibt und die eigenen Ansichten zu überprüfen – ich bin ein totaler Freigeist.“

Diese Experimentierfreude, auch was den eigenen Lebensweg angeht, gab vor zwei Jahren den Ausschlag, dass die heute 47-Jährige ihren Beruf als Arzthelferin in einer Borghorster Praxis aufgab und sich in der Kirchstraße selbstständig machte. Zuvor hatte sie bereits neben ihrem eigentlichen Beruf Ausbildungen in der klassischen Homöopathie und als Heilpraktikerin abgeschlossen. Hinzu kamen dann noch Ausbildungen in Energetischer Matrix, Lichtarbeit und Lichtheilung.

„Als ich die Flyer und das Schild für meine Praxis anfertigen ließ, habe ich erst überlegt, ob ich die Lichtarbeit überhaupt mit draufdrucken lasse“, sagt sie lachend – sie weiß, dass das für manche schwere Vorstellungskost ist.

Deshalb ist es ihr auch wichtig, die Menschen, die zu ihr kommen, da abzuholen, wo sie sind. Bedeutet: Wer mit Heilwesen, Lichtarbeit und schamanischen Ritualen nichts anfangen kann, muss das auch gar nicht. Denn: Dann bringt es ihm nichts. „Jeder muss auf sich selbst hören, was für ihn der richtige Weg ist.“ Und da führen eben viele Wege zum Ziel.

Diese Offenheit gegenüber verschiedenen Methoden ist der Grund, dass sie auch mit einigen Kliniken zusammenarbeitet, die ihre Patienten zur psychologischen Betreuung nach einem stationären Aufenthalt an sie weiterleiten. „Da arbeite ich dann ganz individuelle Konzepte aus.“

Das gleiche gilt für ihre Einzelcoachings. „Ich sehe mich als Begleiterin auf dem Weg zu einer Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Zum Beispiel indem ich deutlich mache, dass in jeder Krise auch eine große Chance steckt – das gilt im privaten Bereich genauso wie im beruflichen.“ Wichtig sei in erster Linie, wie man dabei mit seinen Gedanken umgeht: Verharrt man in Schmerz, Wut und Trauer – oder legt man sie ab und wandelt sie in positive Kräfte um? Und noch viel wichtiger: „Man braucht das Vertrauen, dass einfach alles möglich ist.“

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