Fest Kreuzerhöhung
Ein Zeichen für die Einheit

Borghorst -

Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert.

Freitag, 15.09.2017, 16:55 Uhr aktualisiert: 19.09.2017, 13:28 Uhr
Die Gemeinsamkeiten im Glauben wurden bei dem ökumenischen Gottesdienst zum Fest Kreuzerhöhung mit Pfarrer em. Heinrich Wernsmann (r.) und Pfarrer Holger Erdmann (2.v.r.) betont.„Jessings Kreuz“ in der Stadtmitte wurde von Pfarrer em. Heinrich Wernsmann gesegnet.Der Gottesdienst am Donnerstagabend in der Nikomedeskirche war gut besucht.
Die Gemeinsamkeiten im Glauben wurden bei dem ökumenischen Gottesdienst zum Fest Kreuzerhöhung mit Pfarrer em. Heinrich Wernsmann (r.) und Pfarrer Holger Erdmann (2.v.r.) betont.„Jessings Kreuz“ in der Stadtmitte wurde von Pfarrer em. Heinrich Wernsmann gesegnet.Der Gottesdienst am Donnerstagabend in der Nikomedeskirche war gut besucht. Foto: Karl Kamer

„In seiner Verkündigung stellte Martin Luther stets das Kreuz in die Mitte. Wir wollen ein ökumenisches Fest des Glaubens an Jesus Christus feiern“, betonte Pfarrer Holger Erdmann schon bei der Begrüßung der vielen Besucher. Pfarrer em. Heinrich Wernsmann verkündete das Evangelium.

Außergewöhnlich und beeindruckend war die virtuose Orgelmusik von Kantor Markus Lehnert, mit der er die Schreie und Fragen einer Dialogpredigt von Holger Erdmann, Grete Bolz, Karl August Valk und Stephan Hansmann zu den Nöten unserer Zeit unterstrich.

Fest Kreuzerhöhung

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  • Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Foto: Karl Kamer
  • Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Foto: Karl Kamer
  • Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Foto: Karl Kamer
  • Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Foto: Karl Kamer
  • Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Foto: Karl Kamer
  • Zum Reformationsjubiläum haben die evangelischen und katholischen Christen am Fest Kreuzerhöhung ein altes Wegekreuz an seinem neuen Standort in der Stadtmitte gesegnet und in der Nikomedes­kirche einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Foto: Karl Kamer

Der Gottesdienst soll nicht folgenlos bleiben. Man verpflichtete sich, die Gemeinsamkeiten im Glauben und in der Verkündigung hervorzuheben: Wo immer es möglich ist, gemeinsam zu handeln und einander aktiv zu unterstützen, alles zu unterlassen, was Anlass zu neuen Zerwürfnissen zwischen den Kirchen führt, den konfessionsverbindenden Ehen alle Hilfestellung zu leisten und ein gemeinsames Verständnis der Einheit zu leben, aus der Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen gegangen werden.

Nachdem die Pfarrer den Aaronitischen Segen erteilt hatten, wurden Kerzen verteilt, die jeder an seinem Wegekreuz oder Bildstock entzünden konnte. Diese Lichter sollen ein Zeichen für den Willen zur Einheit aller Kirchen sein. Gleich mehrere Lämpchen wurden vor das neu platzierte „Jessings Kreuz“ in der Stadtmitte gestellt, das Pfarrer em. Heinrich Wernsmann am frühen Abend mit vielen Christen und Heimatfreunden in „Vehoffs Kurpark“ gesegnet hatte.

Wir wollen ein ökumenisches Fest des Glaubens an Jesus Christus feiern.

Pfarrer Holger Erdmann
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