Spektakel für Freunde starker PS-Boliden
Highlights auf zwei und vier Rädern

Burgsteinfurt -

Von Knutschkugeln bis zu Muscle Cars und Garagengold: Die Steinfurter Racedays brachten wieder das Benzin im Blut zum wallen.

Sonntag, 17.09.2017, 18:28 Uhr aktualisiert: 18.09.2017, 16:58 Uhr
Rolf Cosse (r.) führte mit vielen Racedays-Teilnehmern Gespräche über die gemeinsame Faszination – natürlich auch mit Unternehmer Titus Dittmann.
Rolf Cosse (r.) führte mit vielen Racedays-Teilnehmern Gespräche über die gemeinsame Faszination – natürlich auch mit Unternehmer Titus Dittmann. Foto: Rainer Nix

Das war knapp. Fast wären die achten „International Racedays“ buchstäblich ins Wasser gefallen. Das befürchteten jedenfalls die Veranstalter noch wenige Tage vor dem Wochenende.

Dass es dann doch nicht so kam und das automobile Kultur-Event am Samstag plangemäß startete, freute nicht nur Rolf Cosse, den Präsidenten der Gesellschaft für automobile Kultur und Organisator der Racedays. Am Sonntag gab’s sogar, zumindest bis in den Nachmittag hinein, reichlich Sonne, so dass zahlreiche Freunde starker PS-Boliden und formschöner Oldtimer das Spektakel im Ortskern Burgsteinfurts besuchten.

„Die Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren vor allem zum Publikumsmagneten und zum Charity-Event entwickelt“, sagt Cosse. Besucher, Clubs, Oldtimer-Besitzer und Sportwagen-Fans, sie alle sind ein Teil der Racedays geworden.

Die Liste der Highlights war lang. Da wurde der 60. Geburtstag der Knutschkugel „Fiat 500“ gefeiert, über Garagengold, die Zukunft des Diesels und den Oldtimerkauf informiert, über die Faszination starker BMW-Modelle diskutiert und vieles mehr. Hingucker-Autos wie ein Cadillac Eldorado und die Lotus-Flotte boten Taxi-Dienste zugunsten der „Skate-Aid-Stiftung“ an, die rege wahrgenommen wurden. Ein Höhepunkt des Samstags war die Präsentation der giftgrünen „Rennviper“ von Titus Dittmann. Ein optisch herausragendes Fahrzeug, das Interessierte ausgiebig „beschnuppern“ durften. Natürlich wurde auch gezeigt, was unter der Motorhaube steckt. Obschon mit seinem Besitzer auf Autorennen unterwegs, fährt der Bolide fast CO2- neutral – mit Gas. Manch einer wusste gar nicht, dass es in Steinfurt die Rennwagenmanufaktur Elkmann gibt. Ein kompaktes Renn-Vehikel mit 180 PS soll bekannte Rennfahrzeug-Größen auf der Piste das Fürchten lehren. Der kompakte Formel-Wagen mit Namen „Performer“, der ein wenig an zu groß geratene Renn-Karts erinnert, beschleunigt von 0 auf 200 Stundenkilometer in unter zehn Sekunden. „Unser Motorkonzept: Standardmotor aus dem Motorradbereich, der hinzugekauft und nicht getunt wird. Wir bauen einen Rennwagen, der jeden Serienporsche und Serienferrari bei den Rundenzeiten auf der Rennstrecke schlägt“, sagt Hans-Peter Elkmann selbstbewusst. Für das erstmalige „Classic-Picknick“ im französischen Garten vor dem Schloss waren die Anmeldungen eher verhalten, weil das Wetter im Vorfeld schwer eingeschätzt werden konnte. Im Bereich auf dem Parkplatz vor dem Schloss fehlten im Vergleich zur letzten Veranstaltung ein paar Aussteller.

Racedays 2017

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  • Ein Fest für Autoliebhaber Foto: Rainer Nix
  • Ein Fest für Autoliebhaber Foto: Rainer Nix
  • Ein Fest für Autoliebhaber Foto: Rainer Nix
  • Ein Fest für Autoliebhaber Foto: Rainer Nix
  • Ein Fest für Autoliebhaber Foto: Rainer Nix

Am Sonntagmittag konnten sich die zahlreichen Zuschauer beim Start der „Lions-Classic-Rallye“ anlässlich „100 Jahre Lions-Club“ an den automobilen Kostbarkeiten nicht satt sehen. Von der kleinen BMW-Isetta bis zum Straßenkreuzer „Lincoln Continental“ war alles vertreten. Für die Fahrer galt es einen 100-Kilometer-Kurs mit Stationen, Aufgaben und Fragen zu bewältigen bevor in Burgsteinfurt der Sieger gekürt wurde.

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