Schulausschuss schreibt Zahl der Eingangsklassen fest
i-Männchen-Planwirtschaft

Borghorst -

Die Mitglieder des Schulausschusses waren sich über alle Fraktionsgrenzen hinweg am Dienstagabend einig: Um die Regenbogenschule über die erwarteten schweren Schuljahre zu bringen und in ihrem Bestand nicht zu gefährden, wird die Zahl der Eingangsklassen für die Grundschulen in beiden Stadtteilen genauso festgeschrieben wie die maximale Klassenstärke in Borghorst. „Es geht einfach darum, die Schülerinnen und Schüler gut über den Stadtteil zu verteilen“, begründete Erste Beigeordnete Maria Lindemann vor dem Fachgremium noch einmal das von der Verwaltung erarbeitete Rettungspaket.

Dienstag, 19.09.2017, 21:08 Uhr
Die Regenbogenschule wird durch den gefassten Beschluss, der jetzt noch vom Rat bestätigt werden muss, in ihrem Bestand gesichert.
Die Regenbogenschule wird durch den gefassten Beschluss, der jetzt noch vom Rat bestätigt werden muss, in ihrem Bestand gesichert. Foto: Dinah Rotering

Dem hatten die Sprecher der Fraktionen nicht mehr viel hinzuzufügen. Ausschussvorsitzender Günther Gromotka lobte die Vorarbeit der Verwaltung, die alternative Vorgehensweise aufgezeigt, aber nicht empfohlen hatte. CDU-Fraktionskollege Günter Marquard ergänzte, dass die Argumentation des zuständigen Fachdienstes für eine Festschreibung von Klassengrößen und Eingangsklassen sehr gut nachvollziehbar sei.

Kurt Lewandowski merkte für die Freien Wähler allerdings kritisch an, dass die Politik in den kommenden Jahren „Nägel mit Köpfen“ machen müsse und einmal grundsätzlich über Standorte von Schulen und über einen Grundschulverbund in Borghorst, ähnlich dem in Burgsteinfurt, nachdenken müsse.

Nach dem am Dienstag gefassten Beschluss werden in Steinfurt künftig insgesamt 13 Eingangsklassen gebildet: An der Bismarck- und Graf-Ludwig-Schule jeweils drei, an Heinrich-Neuy-, Marien- und Regenbogenschule jeweils zwei und an der Dumter Grundschule eine. Die Klassengrößen sollen in Borghorst auf 27 Köpfe begrenzt werden. So ist gewährleistet, dass die Regenbogenschule in den kommenden Schuljahren nicht unter die Gesamtschülerzahl fällt, die eine Auflösung der Einrichtung zur Folge hätte. Nach den Berechnungen des Fachdienstes wäre das ohne den am Dienstag gefassten Beschluss schon im Schuljahr 2019/2020 der Fall.

Mit dieser Regelung muss eine Durststrecke überwunden werden, die laut Verwaltung im Schuljahr 2022/2023 überwunden sein wird. Durch Zuzüge und die Flüchtlingssituation wird dann voraussichtlich zusätzlicher Schulraum benötigt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5165148?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker