Abschlussfest für Kulturrucksack
Zeigen, was (Kultur)Sache ist

steinfurt -

Es soll mehr werden als eine reine Abschiedsvorstellung für den diesjährigen Steinfurter Kulturrucksack. Die Anbieter der öffentlich geförderten Mitmach-Angebote für Jugendliche wollen es allen zeigen – was die Kreisstadt in Sachen junge Kultur so drauf hat. Darum sind zum 30. September (Samstag) alle eingeladen, wirklich alle, ab 14.45 Uhr zum OT-Heim zu kommen. Teenies und Teenager, um mitzumachen. die Bürgermeisterin und die Damen und Herren aus Verwaltung und Politik, um ein Bild vom örtlichen Angebot zu bekommen.

Dienstag, 19.09.2017, 21:08 Uhr
Die Veranstalter des Kulturrucksack-Abschlussfestes freuen sich auf den 30. September und hoffen auf zahlreiche Teilnehmer.
Die Veranstalter des Kulturrucksack-Abschlussfestes freuen sich auf den 30. September und hoffen auf zahlreiche Teilnehmer. Foto: Axel Roll

SMarT, Dampfross, Jugendmigrationsdienst, OT-Heim und die Kiste stehen für den großen Tag in den Startlöchern. Das Programm reicht vom selbst geschriebenen Puppentheaterstück bis zum „Bookslam“. Dazwischen gibt es einen Film vom „Dampfross“, Blockflötenspiel, Graffiti, Fotografie und ganz, ganz viele Mini-Workshops, wie Elke Schmitz Schmeller als Mitorganisatorin jetzt beim Pressetermin versprach. Und Marion Niebel als Geschäftsführerin der Steinfurter Marketing und Touristik bekräftigte: „Und jeder, der Lust hat vorbeizukommen, ist herzlich dazu eingeladen.“

OT-Heim-Leiter Josef Budde richtete den Blick auf etwas ganz Besonderes: „Es wird einen Botschaften-Park geben.“ Darin werden die Kinder und Jugendlichen aufgerufen, ihre Wünsche an die Erwachsenen auf Holz zu schreiben. Die Aktion soll passenderweise auf der Wiese vor dem Rathaus stattfinden.

Den Anbietern der Kulturrucksack-Veranstaltungen ist nach dem Ende der örtlichen Programmreihe in der Tat nach Feiern zu Mute. „Die Kurse und Angebote sind wirklich bombig angenommen worden“, weiß Elke Schmitz Schmeller. In einem Fall hat es sogar über 500 Anmeldungen gegeben. Es konnten aber nur die Hälfte der Kinder angenommen werden.

Wichtig ist den Veranstaltern, dass sich am 30. September viele Vertreter aus Verwaltung und Politik im OT-Heim sehen lassen. „Wir wollen bewusst den Fokus auf die Kulturarbeit für junge Menschen lenken“, erläuterte Marion Niebel. Sie ist überzeugt, dass viele Erwachsen überhaupt nicht wissen, wie vielfältig die Szene vor Ort ist. „Und das möchten wir gerne ändern.“

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