Steinfurter Geschichtstage im April 2018
Forschungsfeld Kneipe

Steinfurt -

Wie oft sind Steinfurter Familienväter vor 50 Jahren in die Kneipe gegangen? Welchen Stellenwert hat das Bierchen nach Feierabend heute noch? Nur zwei von ganz vielen Fragen, die rund um „Biergeschichte(n) und Kneipenkultur“ auf Beantwortung warten. Die nächsten Steinfurter Geschichtstage werden sich genau mit diesen Themenfeldern befassen.

Freitag, 22.09.2017, 15:28 Uhr
Die Projektgruppe für die vierten Steinfurter Geschichtstage zum Thema Bier und Kneipenkultur steht in den Startlöchern: Franz-Josef Kroening, Dr. Peter Gramberg, Alfred Heptner, Dr. Peter Krevert, Thomas Bressem und Hans Knöpker.­
Die Projektgruppe für die vierten Steinfurter Geschichtstage zum Thema Bier und Kneipenkultur steht in den Startlöchern: Franz-Josef Kroening, Dr. Peter Gramberg, Alfred Heptner, Dr. Peter Krevert, Thomas Bressem und Hans Knöpker.­ Foto: Axel Roll

Und nicht nur die Mitglieder beider Heimatvereine stehen ungeduldig in den Startlöchern, um mit Ausstellungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Exkursionen und anderen Veranstaltungsformen ihren Beitrag zu dem breiten wie vielschichtigen Komplex zu leisten.

Der Termin für den mittlerweile vierten Geschichtstag, der wieder unter der Ägide des Kulturforums stattfindet, scheint noch weit zu sein: 21. und 22. April 2018. „Auf uns wartet aber noch eine Menge Arbeit“, weiß Initiator Dr. Peter Krevert aus der Erfahrung der vorangegangenen Ausgaben der stetig wachsenden Veranstaltungsreihe.

Darum hat er sich wieder kompetente Mitstreiter gesucht. Neben den gesetzten Vertretern der Heimatvereine sind wieder Stadtmuseum und Stadtbücherei, aber auch so Experten wie Braumeister und Rolinck-Produktionsleiter Thomas Bressem dabei. Der machte übrigens bei der Vorstellung des spannenden Themas dem stellvertretenden Vorsitzenden des Burgsteinfurter Heimatvereins, Hans Knöpker, Hoffnung auf die Erfüllung eines Traums. Knöpker wünscht sich die Wiederbelebung des Rolinckschen Bierbrunnens. Und Bressem bemerkte augenzwinkernd: „Vielleicht geht da ja was.“

Die Projektgruppe hofft wie jedes Mal wieder auf die Unterstützung aus der Bürgerschaft. „Wir sind sehr gespannt, was diesmal alles aus der Bevölkerung kommt“, hofft Peter Krevert auf Geschichten, interessante Exponate oder Ideen, die neue Sichtweisen auf die Steinfurter Kneipen- und Bierkultur liefern können.

Schon die Döhnkes, die die alten Haudegen der beiden Heimatvereine beim Pressetermin spontan zum Besten geben konnten, lässt auf kurzweilige Geschichtstage hoffen. Ehefrauen oder Kinder, die die Männer und Väter am Fabriktor abpassten, damit der Inhalt der Lohntüte nicht komplett in Bier und Korn umgesetzt wurde, die sagenhafte Zahl von 30 – oder waren es sogar 50? – Wirtschaften in Borghorst, die es nach dem Krieg noch zeitgleich gegeben haben soll – Forschungsfelder gibt es reichlich.

Dr. Peter Krevert blickt schon weiter als April 2018. Geschichtstag Nummer fünf, das steht fest, wird sich 80 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mit der Zeit zwischen 1939 und 1945 beschäftigen.

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