Jahreshauptversammlung:
Wilmsberger kämpfen um ihre Schule

Borghorst -

Die Wilmsberger Schützengesellschaft von 1530 kann mit viel Optimismus in die Zukunft schauen. Die Sprecher der einzelnen Abteilungen berichteten am Samstagabend während einer mit 60 Mitgliedern gut besuchten Generalversammlung in der ehemaligen Wilmsberger Schule von steigenden Mitgliederzahlen bei den Jungschützen und in der Tanzgarde, guten Leistungen der Schießgruppe sowie schönen Feiern, vom Kinderschützenfest bis zu den Aktivitäten einer rüstigen Seniorengruppe. „Da können wir echt stolz drauf sein“, freute sich der Präsident Andreas Krüler.

Sonntag, 24.09.2017, 17:28 Uhr aktualisiert: 25.09.2017, 15:34 Uhr
Wiederwahl: Der alte und neue Vorstand der Wilmsberger Schützengesellschaft von 1530.
Wiederwahl: Der alte und neue Vorstand der Wilmsberger Schützengesellschaft von 1530. Foto: ka

Ausführlich berichtete er über einen reibungslosen Ablauf des Schützenfeste und den Feiern zum 25-jährigen Bestehen der Tanzgarde und „Zehn Jahre Piggenplatz“. Das Schützenfest sei „voll gelungen“.

Jungschützensprecher Julius Winter berichtete von sieben Neuaufnahmen in der 24-köpfigen Gruppe. Diese jungen Männer organisierten auch das Kinderschützenfest und eine Maibaumaktion. „Die Jungs haben sehr viel Spaß dran“, lobte der Präsident. Über ein ereignisreiches Jahr sprach auch Jessika Frahling aus der Tanzgruppe. Mit dem Start der „Mini-Minis“-Gruppe seien jetzt 60 Mädchen in den vier Tanzgruppen aktiv.

Timo Borgmann von den Sportschützen warb für seine Gruppe, in der es 21 aktive Mitglieder gibt. Nachdem Kassierer Jürgen Dissel zusammengefasst hatte „Ich sag´s kurz und bündig, es war zufriedenstellend“, führte er doch noch sein Zahlenwerk mit allen Details auf.

Ärgern müssen sich die Schützen noch immer über den ehemaligen Verwalter der Nutzergemeinschaft Wilmsberger Schule. Durch seine Untreue schuldet er dem Verein über 7000 Euro. Er bekam die Kündigung und hat Hausverbot bei allen Veranstaltungen von Verein und Spielmannszug, sagte Spielmannszug-Kassierer Thomas Kiewitt.

Der Förderclub wolle seine Zusagen zur Nutzergemeinschaft Wilmsberger Schule halten. Nach einem Gespräch mit Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer habe man keine feste Zusage bekommen, dass die Schule bleibt. Man suche nach anderen Räumen. „Wir kämpfen darum, dass die Schule erhalten bleibt“, rief der Präsident den Schützen zu. Dass die Gesellschaft mit der Arbeit ihres Vorstandes zufrieden ist, bewies die einstimmige Wiederwahl des Präsidenten Andreas Krüler, des Kassierers Jürgen Dissel und des Zweiten Schriftführers Willi Hellmann.

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