Mitgliederversammlung FWS
Kontinuität bei den Freien Wählern

Steinfurt -

Bei der Besetzung der Vorstands- und Beiratsposten setzt die Freie Wählergemeinschaft Steinfurt (FWS) auf Kontinuität: Während der Mitgliederversammlung am Donnerstag im Clubhaus des SV Wilmsberg wurden nahezu sämtliche Postenträger bestätigt.

Freitag, 20.10.2017, 14:05 Uhr
Der alte und neue Vorstand der Freien Wählergemeinschaft Steinfurt stellte sich nach den Wahlen zu einem Gruppenfoto auf.
Der alte und neue Vorstand der Freien Wählergemeinschaft Steinfurt stellte sich nach den Wahlen zu einem Gruppenfoto auf. Foto: Schäfer

Bei der Besetzung der Vorstands- und Beiratsposten setzt die Freie Wählergemeinschaft Steinfurt (FWS) auf Kontinuität: Während der Mitgliederversammlung am Donnerstag im Clubhaus des SV Wilmsberg wurden nahezu sämtliche Postenträger bestätigt. Vorsitzender der FWS bleibt demnach Norbert Hageböck, den Dr. Reinhold Dankel als Stellvertreter unterstützt.

Turnusgemäß ebenfalls wiedergewählt wurden das Kassierer-Duo Peter Engberding und Prof. Dr. Hartmut Heppke. Kurt Lewandowski und Rita Fischer komplettieren als Schriftführer den geschäftsführenden Vorstand. Dem Beirat der Freien Wähler gehören nach den Wahlen Egon Fischer, Monika Gerding, Alfred Kösters, Josef Meier, Guntram Polster (Wiederwahl) sowie Werner Piegeler (Neuwahl) an.

In seinem Bericht hatte der alte und neue Vorsitzende Hageböck zuvor bemängelt, dass trotz hoher Steuereinnahmen keine Entlastung für die Bürger von Seiten der Stadt in Aussicht stehe. „Liegen etwa noch finanzielle Leichen im Keller, wovon keiner etwas wissen darf?“, stellte Hageböck in den Raum.

Kritisch sieht der Vorsitzende auch die Entwicklung im Weberquartier. Investoren müssten in Steinfurt geradezu betteln, um ihr Geld investieren zu können. Künftig würden sich Geldgeber wohl dreimal überlegen, ob sie in Steinfurt investieren. Auf die Politik sei kein Verlass, konnte er sich einen Seitenhieb in Richtung der Sozialdemokraten und der Union nicht verkneifen. Es werde der Anschein erweckt, als ob gegenüber der Bürgermeisterin ein Exempel statuiert und ihr die Grenzen aufgezeigt werden sollten, meinte Hageböck.

Zufrieden sein könne man indes mit der Krankenhaus-Situation. Der Erhalt sei gesichert, auch dank des Einsatzes der FWS. Ebenso habe sich die Wählergemeinschaft erfolgreich für die Renovierung des Freibads in Burgsteinfurt eingesetzt.

Kassierer Peter Engberding berichtete von einer guten Kassenlage. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung, so dass die Versammlung ihm Entlastung erteilte. Gleiches galt im Anschluss auch für den Gesamtvorstand.

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, stellten Hageböck und Dankel noch die geplanten Fahrten nach Bremen und Liedekerke vor. Erstere findet 2018 aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der FWS statt. Die Fahrt in die Partnerstadt ist für 2019 in Planung.

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