Romina Rebohl
Der Traum von der Model-Karriere

Borghorst -

Sie ist eine von vielen, die den Traum von einer Model-Karriere verfolgt. Romina Rebohl ist aber auch eine der wenigen, die es bei dem Model-Contest eines Modeunternehmens ins Finale geschafft hat.

Freitag, 20.10.2017, 19:00 Uhr aktualisiert: 22.10.2017, 14:16 Uhr
Eins der Fotos, mit denen sich Romina Rebohl beworben hat. Aufgenommen hat das Bild der Freund der 20-Jährigen.
Eins der Fotos, mit denen sich Romina Rebohl beworben hat. Aufgenommen hat das Bild der Freund der 20-Jährigen. Foto: privat

Große Hoffnungen hatte sich Romina Rebohl nicht gemacht. Als sich die Borghorsterin vor einem Jahr zum ersten Mal darum bewarb, das „Ernsting’s family Gesicht“ zu werden, gab es schließlich keine Reaktion. Davon abgehalten, sich ein zweites Mal zu bewerben, hat es die 20-Jährige jedoch nicht. Und das hat sich gelohnt. Denn beim diesjährigen Contest zum „Ernsting’s family Gesicht“ hat es Rebohl bis ins Finale geschafft.

„Ich habe mir eine Chance erhofft, aber nicht zwingend damit gerechnet, dass es klappt“, sagt die Borghorsterin, die mittlerweile für das Jura-Studium nach Osnabrück gezogen ist. „Ich habe mir auch die anderen Kandidatinnen angeschaut und da waren so viele hübsche Mädchen dabei.“ Umso glücklicher ist die 20-Jährige, dass sie es aus 2600 Bewerberinnen unter die besten Zehn geschafft hat.

Am Freitag hob der Flieger in Richtung Barcelona ab, an den Finaltagen am Samstag und Sonntag versucht sich Rebohl gegen die neun anderen Kandidatinnen durchzusetzen. Während am Freitag ein lockeres Kennenlernen auf dem Programm stand, warten Samstag und Sonntag Fotoshootings, Laufstegtraining und weitere Aufgaben auf die Nachwuchsmodels.

Dass sich Rebohl im Wettbewerb mit anderen Models behaupten kann, hat sie bereits in den ersten beiden Runden bewiesen. Als sie im August im Internet den Aufruf zu dem Contest sah, beschloss Rebohl, es noch mal zu versuchen, lud die beiden benötigten Bilder auf einem Portal des Unternehmens hoch, schrieb eine Kurzbiografie – und war dann auf das Juryurteil angewiesen. Das fiel positiv aus, der Sprung in die Top 30 war geschafft.

In der zweiten Runde mussten sich die Kandidatinnen bei der Modefirma neu einkleiden und ein Bild in diesem neu ge-shoppten Outfit hochladen. Diesmal kam es nicht nur auf das Urteil der Experten in der Jury an, sondern auch auf das der Online-Community. In einem Online-Voting konnte jeder mitbestimmen, wer es ins Finale schafft. Romina Rebohl machte bei Familie und Freunden kräftig Werbung: „Ich habe das meiner ganzen Familie geschickt, damit sie abstimmen kann.“

Eine Maßnahme, die offensichtlich von Erfolg gekrönt war. In die Entscheidung, wer es unter die besten Zehn und damit nach Barcelona schafft, floss Jeweils zu 50 Prozent das Urteil der Jury und der Online-Community ein. Rebohls Reaktion, nachdem sie erfuhr, dass es für sie gereicht hat? „Ich habe mich erstmal riesig gefreut. Das ist schon ein Erfolg. Ich habe mich aber auch schon gefreut, als ich die Benachrichtigung für die Top 30 bekommen habe. Als ich erfahren habe, dass es für die Top 10 gereicht hat, war das noch schöner.“

Die Krönung wäre die Auszeichnung zum „Ernsting’s family Gesicht 2018“. Wer den Titel gewinnt, entscheidet eine Jury, in der Modelagent Peyman Amin, Model und Moderatorin Jana Ina Zarrella und Influencerin Liz Kaeber sitzen. Die Gewinnerin des Contests fliegt für Fotoshootings nach Miami und Kapstadt, darf eventuell sogar bei einer Fashionshow des Unternehmens auf den Laufsteg.

Es könnte der ersehnte Einstieg in das Model-Business sein. Den Traum lebt Rebohl wie viele andere junge Frauen. Zwei Mal wurde sie bereits für Fotoshootings gebucht, bei anderen Wettbewerben wie „Germany‘s Next Topmodel“ oder Miss-Wahlen hat sie nicht mitgemacht. Die 20-Jährige ist einen anderen Weg gegangen und hat sich direkt bei Model-Agenturen beworben.

Für ihren Traum von der Model-Karriere würde die 20-Jährige, die 2015 am Gymnasium Borghorst ihr Abitur machte, das Jura-Studium erst einmal zurückstellen. Die Rückendeckung von Familie und Freunden hat sie: „Die stehen da eigentlich alle hinter mir – von der Oma bis zum Freund.“ Fest steht für sie, dass sie in Zukunft als Model arbeiten möchte – ob es nun mit dem Sieg beim Contest klappt oder nicht: „Ich möchte auf jeden Fall weiter etwas in dem Bereich machen. Davon träume ich schon lange. Aber es ist schwierig, da rein zu kommen.“ Vielleicht gelingt Romina Rebohl der erste großen Schritt in Richtung Model-Karriere aber schon an diesem Wochenende.

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