Herbstkirmes in Borghorst
Ohne Muffensausen zum Schäskenfahren

Borghorst -

Die Zeiten, als das Kirmes-Publikum sich nur im Zeitlupentempo vom Neuen Markt über den Platz Auf dem Schilde durch die Lechtestraße bis zum Heimannplatz drängte, sind schon lange vorbei. Doch die Schausteller halten dem Muffenmarkt in Borghorst die Treue. Der Umsatz steigt zwar nicht von Jahr zu Jahr exorbitant, überzeugt aber die Branche, trotzdem zu kommen und ihre teilweise spektakulären Karussells aufzubauen.

Sonntag, 22.10.2017, 20:00 Uhr
Trotz des trüben Herbstwetters war die Kirmes in der Borghorster Innenstadt verhältnismäßig gut besucht. Heute ist der letzte Tag des Muffenmarktes.
Trotz des trüben Herbstwetters war die Kirmes in der Borghorster Innenstadt verhältnismäßig gut besucht. Heute ist der letzte Tag des Muffenmarktes. Foto: Matthias Lehmkuhl

Herbstkirmes in Borghorst

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  • Impressionen vom Muffenmarkt in der Borghorster Innenstadt Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Impressionen vom Muffenmarkt in der Borghorster Innenstadt Foto: Matthias Lehmkuhl
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  • Impressionen vom Muffenmarkt in der Borghorster Innenstadt Foto: Matthias Lehmkuhl
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Timm Welte aus Osnabrück ist zum dritten Mal mit seinem Power-Express in Borghorst. „Ich komme gerne hierhin, weil ich mich auf das Publikum immer verlassen kann, solange das Wetter stimmt“, unterstreicht der 41-jährige Schausteller am Samstag, dessen Fahrgeschäft auf dem Neuen Markt steht. Auch die Zahlen stimmen. „Ich kann mich nicht beklagen. Die Einnahmen steigen zwar nicht, bleiben aber konstant“, gibt der Osnabrücker zu. Timm Welte ist mit seinem Power-Express als Ersatz für den Musik-Express der Schaustellerfamilie Krabbe aus Gronau nach Borghorst gekommen, die ihr Karussell auf einer anderen gleichzeitig stattfindenden Kirmes aufbauen mussten. „Wir sprechen uns mit eigentlich mit den Terminen langfristig ab. Diesmal mussten wir ausnahmsweise kurzfristig umdisponieren.“ Sein Karussell hat schon mehr als 40 Jahre auf dem Buckel, wurde aber immer wieder ergänzt. Zuletzt mit einer neu bemalten Front und einen Tunnel. Bis zu 60 Personen haben dort Platz. Welte: „Der Aufbau dauert zehn und der Abbau nur vier Stunden.“ Auf dem Neuen Markt steht auch der Autoscooter, der seit jeher ein Anziehungspunkt auf jeder Kirmes ist. Aber auch die große Schiffsschaukel, das Kettenkarussell und diverse Kinderfahrgeschäfte locken besonders die kleinen Kirmesfreunde an. Schießbuden, Entenangeln, Dosenwerfen und selbstverständlich die beliebten Süßwaren stehen nicht nur hier, sondern auch auf dem Platz Auf dem Schilde, entlang der Lechtestraße und auf dem Heimannplatz. Dort – quasi als Abschluss – ziehen das „Ultimate“ von Marinus de Weijer aus Emmerich und der „Devil Dance“ von Timm Welte die Muffenmarkt-Gäste an.

Seit mehr als 50 Jahren verkauft Wilhelm Strothenke gebrannte Mandeln auf dem Borghorster Muffenmarkt. Der 81-jährige Osnabrücker ist der Kirmes seit seiner Geburt verbunden. „Ich bin während einer Kirmes im Wohnwagen geboren worden“, erzählt Wilhelm Strothenke, der von seiner Enkelin und ihrem Freund unterstützt wird. Strothenkes gebrannte Mandeln sind auf jeder Kirmes sehr beliebt: „Die werden nach einem alten Familienrezept hergestellt.“

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