Kerstin Lüken-Stoke neue Verbundleiterin
„Ein sehr gutes Miteinander“

Borghorst -

Das Arbeiten im Verbund kennt sie schon, die Kindergärten der Stadt Steinfurt sind Neuland – Kerstin Lüken-Stoke empfand die erste Zeit als „total spannend“. Seit Anfang Oktober ist die gelernte Erzieherin als zweite Kraft neben Francis Krösmann in der Verbundleitung für sieben katholische Kindergärten der Pfarrgemeinde St. Nikomedes tätig.

Dienstag, 21.11.2017, 12:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2017, 17:06 Uhr
Kerstin Lüken-Stoke (r.) ist Anfang Oktober zu Francis Krösmann in die Verbundleitung gestoßen. Eine Aufgabe des Duos: die bauliche Überwachung, wie vom St-Theresia-Kindergarten, der direkt vor der Bürotür der Verbundleiterinnen aktuell neu gebaut wird.
Kerstin Lüken-Stoke (r.) ist Anfang Oktober zu Francis Krösmann in die Verbundleitung gestoßen. Eine Aufgabe des Duos: die bauliche Überwachung, wie vom St-Theresia-Kindergarten, der direkt vor der Bürotür der Verbundleiterinnen aktuell neu gebaut wird. Foto: Vera Szybalski

Zuwachs gibt es nicht nur, was die Kindergärten angeht – statt fünf Einrichtungen sind nun sieben in Borghorst und Burgsteinfurt unter dem Dach der Kirchengemeinde St. Nikomedes gemeinsam organisiert. Zuwachs gibt es deshalb auch in der Verbundleitung – Kerstin Lüken-Stoke ist seit Anfang Oktober als zweite Verbundleiterin neben Francis Krösmann tätig.

Als die beiden Kirchengemeinden aus den Ortsteilen vor drei Jahren fusionierten, agierten die beiden Burgsteinfurter Kindergärten St. Johannes und das Familienzentrum St. Willibrord zunächst weiter autark, nun setzte sich der Träger – die Gemeinde St. Nikomedes – für ein einheitliches System ein. Da eine Verbundleiterin maximal fünf Kindergärten betreuen kann, musste eine zweite Stelle eingerichtet werden. Die nimmt seit anderthalb Monaten Kerstin Lüken-Stoke ein.

Die 36-Jährige kommt aus Niedersachsen, hat im Münsterland aber bereits berufliche Erfahrung gesammelt. Seit 2013 bis zu ihrem Wechsel nach Steinfurt war die gelernte Erzieherin als Einrichtungsleiterin in Rheine tätig. „Ich komme aus einem Verbund mit zehn Kindertagesstätten, ich kenne die Strukturen, die ein Verbund so mit sich bringt“, sind Lüken-Stoke die Betriebsabläufe bekannt.

Gemeinsam mit Francis Krösmann agiert sie als Schnittstelle zwischen Träger und Einrichtungsleitungen, mit beiden Seiten wird eine enge Zusammenarbeit gepflegt. Die Arbeit des Duos ist vielschichtig: Lüken-Stoke und die seit 2012 als Verbundleiterin tätige Krösmann entwickeln Konzepte, arbeiten mit Kooperationspartnern zusammen, müssen Verwaltungsaufgaben erledigen, sind aber etwa auch für die bauliche Aufsicht zuständig.

Zwei Wochen lang ist das Duo im Oktober durch die Kindergärten gereist, damit Lüken-Stoke alle kennenlernt. „Das war total spannend“, hat die 36-Jährige positive erste Eindrücke gesammelt. Auch die Zusammenarbeit mit Krösmann könnte nicht besser laufen: „Die ist ganz eng, da passt kein Blatt dazwischen.“ Und Krösmann ergänzt: „Es ist ein sehr gutes Miteinander. Wir ergänzen uns und harmonieren gut.“

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