Schukation der Kolpingsfamilie
Her mit den Schuhen!

Borghorst -

Zeigt her eure Schuhe und gebt sie vor allem her. Dass viele Steinfurter diesem Motto folgen, darauf hoffen die Borghorster Kolpingfreunde aus Anlass der Schuhaktion wieder ge­brauch­te und gut er­hal­te­ne Treter sammeln.

Donnerstag, 23.11.2017, 20:00 Uhr aktualisiert: 27.11.2017, 12:32 Uhr
Hoffen auf ein gutes Spendenergebnis: Die Kolpingsfamilie Borghorst hat ihre Schuhaktion 2017 gestartet.
Hoffen auf ein gutes Spendenergebnis: Die Kolpingsfamilie Borghorst hat ihre Schuhaktion 2017 gestartet. Foto: ka

„Der Er­lös von über 73 500 Eu­ro hat uns förm­lich ,aus den Schu­hen ge­hau­en‘“, ist die Kolpingsfamilie hell­auf be­geis­tert von dem über­ra­gen­den Spend­en­er­geb­nis der bundesweiten Schuhaktion 2016 für die In­ter­na­tio­na­le Adolph-Kol­ping-Stif­tung.

Die Aktion wird ab sofort bis zum Jahresende wiederholt. Um das gleich gute Ergebnis zu erreichen, haben die Borghorster Kolpingfreunde wieder in der Bücherei und dem Pfarrbüro am Kirchplatz sowie jeden Dienstag ab 20 Uhr im Kolpingtreff an der Emsdettener Straße Sammelstellen eingerichtet.

Ge­brauch­te und gut er­hal­te­ne Schu­he sind ei­ne Wa­re, die welt­weit ge­han­delt wird. Da­für be­die­nen die Borghorster die Kol­ping Re­cy­cling GmbH. Sie ist der An­sprech­part­ner für al­le ge­mein­nüt­zi­gen Sam­mel­or­ga­ni­sa­tio­nen und sons­ti­ge Ein­rich­tun­gen im Be­reich Klei­der- und Schuh­samm­lun­gen und nimmt da­mit im deut­schen Markt ei­ne Al­lein­stel­lung ein. Al­le Schu­he wer­den in dem Sor­tier­werk nach Qua­li­tät und Nut­zungs­mög­lich­kei­ten über­wie­gend nach Afri­ka, Nah­ost oder Ost­eu­ro­pa ver­mark­tet.

Viel­fach wird ar­gu­men­tiert, dass das Sam­meln und Ver­sen­den von ge­brauch­ten Schu­hen die dort an­säs­si­ge re­gio­na­le Schuh­in­dus­trie be­las­te. Das Kolpingwerk und ins­be­son­de­re die Kol­ping Re­cy­cling GmbH ha­t sich mit die­ser Fra­ge häu­fig aus­ein­an­der­ge­setzt. Nach al­len Ge­sprä­chen, die man zu die­sem The­ma mit den ent­spre­chen­den Ex­per­ten ge­führt ha­t, kann das Kolpingwerk die­se Fra­ge ein­deu­tig ver­nei­nen. 30 Pro­zent der Men­schen in Afri­ka le­ben vom Han­del mit dem Ge­brauch­ten, sie ver­lie­ren ih­re Be­schäf­ti­gung, wenn sie auf die gut er­hal­te­ne Ge­braucht­wa­re ver­zich­ten müss­ten.

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