Neue Abstellanlage am Burgsteinfurter Bahnhof
Mehr Komfort für Radpendler

Burgsteinfurt -

Die Stadt Steinfurt arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Parkmöglichkeiten für Fahrräder in den Bahnhofsarealen. In Burgsteinfurt gibt es seit 2013 eine Abstellanlage, die später durch eine überwachte und überdachte Fahrradstation ergänzt worden ist. In Borghorst ist erst im vergangenen Jahr ein Abstellplatz, neudeutsch auch Bike-and-Ride-Anlage genannt, in Betrieb gegangen (unsere Zeitung berichtete).

Dienstag, 28.11.2017, 18:00 Uhr
Östlich des Burgsteinfurter Bahnhofs soll die neue Abstellanlage, die 80 Leezen Platz bieten wird, entstehen. Am geplanten Standort werden heute schon zahlreiche Fahrräder „wild“ abgestellt. Das zeigt den Bedarf für den Bau der Anlage.
Östlich des Burgsteinfurter Bahnhofs soll die neue Abstellanlage, die 80 Leezen Platz bieten wird, entstehen. Am geplanten Standort werden heute schon zahlreiche Fahrräder „wild“ abgestellt. Das zeigt den Bedarf für den Bau der Anlage. Foto: /rs

Die Stadt Steinfurt arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Parkmöglichkeiten für Fahrräder in den Bahnhofsarealen. In Burgsteinfurt gibt es seit 2013 eine Abstellanlage, die später durch eine überwachte und überdachte Fahrradstation ergänzt worden ist. In Borghorst ist erst im vergangenen Jahr ein Abstellplatz, neudeutsch auch Bike-and-Ride-Anlage genannt, in Betrieb gegangen (unsere Zeitung berichtete). Nun ist wiederum der Bahnhof in Burgsteinfurt an der Reihe: Wie aus der Sitzungsvorlage zum Bauausschuss in der kommenden Woche hervorgeht, soll auf der Ostseite im Bereich der Rampe für die Unterführung und neben der bestehenden Station ein weiterer Leezen-Parkplatz für 80 Räder gebaut werden.

Derzeit wird das Areal bereits von Bikern, zumeist (studentische) Pendler, bereits als „wilder“ Parkraum genutzt: Die Fahrräder werden ungeordnet auf dem unbefestigten Untergrund abgestellt. Offenbar ist die Fläche als Parkraum für regelmäßige Bahnnutzer, die mit dem Rad zum Bahnhof kommen, sehr attraktiv, weil sie kurze Wege zu den Bahnsteigen garantiert, vermutet die Verwaltung.

Der offensichtliche Bedarf an „freien“ Parkplätzen ohne Zugangskontrolle wie an der nahen Radstation hat die Stadt veranlasst, dem Bedarf in Form einer weiteren offenen Abstellanlage Rechnung zu tragen. Innerhalb der vorgesehenen Fläche lassen sich, so hat das Tiefbauamt ermittelt, 40 Anlehnbügel für insgesamt 80 Fahrräder errichten.

Da das Areal für die neue Abstellanlage sich bislang im Besitz der Deutschen Bahn befand, hat die Verwaltung eine Vereinbarung getroffen, die die neue Nutzung langfristig sicherstellt. Bleibt noch die Finanzierung: Knapp 47 000 Euro sind an Baukosten kalkuliert, es winkt eine Förderung in Höhe von 90 Prozent durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, so dass für die Stadt ein Eigenanteil von 4700 Euro verbleiben würde. Ein entsprechender Förderantrag, so geht aus der Vorlage weiter hervor, ist bereits gestellt.

Die Planung sieht eine Oberflächengestaltung mittels Betonsteinpflaster vor, als Anlehnbügel sollen Stahlrohrbügel in feuerverzinkter Ausführung verbaut werden.

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