Bewegungspark an der Liedekerker Straße
Es kann weitergehen

Burgsteinfurt -

Es ist wohl das erfolgreichste Projekt, das aus der Spielleitplanung der Stadt Steinfurt entstanden ist: Der Bewegungspark an der Liedekerker Straße, gleich neben dem VR-Bank-Stadion.

Donnerstag, 30.11.2017, 21:00 Uhr
Wo jetzt noch grüne Wiese ist, wollen Sonja Mester (Kreis), Doris Gremplinski (Schirmherrin), Horst Schöpper (Kreis), Klaus Priggen (ehem. Stadtjugendpfleger), Michael Horstmann (Stadtjugendring) und ihre Mitstreiter mit den nächsten Bewegungspark-Abschnitten loslegen.
Wo jetzt noch grüne Wiese ist, wollen Sonja Mester (Kreis), Doris Gremplinski (Schirmherrin), Horst Schöpper (Kreis), Klaus Priggen (ehem. Stadtjugendpfleger), Michael Horstmann (Stadtjugendring) und ihre Mitstreiter mit den nächsten Bewegungspark-Abschnitten loslegen. Foto: Schäfer

Seit vier Jahren tummeln sich dort Skater, BMX-Fahrer – und Rollstuhlfahrer, die auf dem Parcours mit seinen geschwungenen Bahnen und Hindernissen üben.

„Das ist viel mehr als nur ein großer Spielplatz“, verweist Doris Gremplinski als Schirmherrin der Spielleitplanung auf den großen Nutzerkreis, der sich über die Steinfurter Jugendlichen hinaus erstreckt.

Tatsächlich ist der vorhandene Parcours nur der erste von drei geplanten Bauabschnitten, die beiden weiteren sind gestern auf den Weg gebracht worden: Nachdem die Bezirksregierung gerade die Pläne und die Durchführung der Maßnahme im kommenden Jahr genehmigt hat, konnte der Stadtjugendring Steinfurt als Bauherr jetzt die Ausschreibungen veröffentlichen.

„Als Leader-Projekt erhalten wir 65 Prozent der Baukosten als Zuschuss, das sind rund 117 000 Euro“, sagt Stadtjugendring-Leiter Michael Horstmann. Die restlichen rund 63 000 des auf 180 000 Euro veranschlagten Projekts werden durch Spenden von Unternehmen und Fördergelder zum Beispiel des Kreises aufgebracht.

„Nachdem wir diesen Eigenanteil jetzt zusammengesammelt haben und die Leader-Bewilligung vorliegt, kann‘s losgehen“, freut sich Horstmann. Wenn möglich, soll der Auftrag noch in diesem Jahr vergeben werden, damit die Bauarbeiten je nach Wetterlage schon im kommenden März beginnen können. „Die Fertigstellung soll idealerweise noch vor dem 30. September 2018 sein“, hofft Horstmann auf eine günstige Witterung.

Ein Teil der vorbereitenden Maßnahmen wird auch als „Muskelhypothek“ als großzügige Unterstützung von örtlichen Unternehmern und in Eigenarbeit erledigt. „Wer als Verein noch Manpower einbringen will, kann sich gerne bei uns melden“, würden sich die Bewegungspark-Macher sehr über weitere Hilfen und Spenden für den anstehenden Bauabschnitt freuen.

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