Sicherheitskonzept für Rosensonntag
Jugendliche Zugteilnehmer dürfen in die Zelte

Borghorst -

Das Verbot für Unter-18-Jährige hatte im vergangenen Jahr mächtig Ärger in der Narrenschaft produziert. Um Randale in den Karnevalszelten am Rosensonntag zu vermeiden, sahen sich Polizei und Ordnungsamt damals gezwungen, Jugendliche aus den Festzelten auszuschließen. Beim nächsten Umzug am 11. Februar wird diese strenge Regel gelockert, zumindest ein bisschen. . .

Freitag, 01.12.2017, 23:00 Uhr

Wie die Vereinigten Schützen als Veranstalter des Rosensonntagszuges mitteilen, dürfen 16- und 17-Jährige in die Zelte, wenn sie vorher aktiv am „Lindwurm der Freude“ beteiligt waren, das heißt, wenn sie auf einem Wagen mitgefahren oder bei einer Fußgruppe mitgelaufen sind.

Diese Neuerung zieht organisatorischen Aufwand nach sich. So müssen die Jugendlichen auf einer speziellen Liste zum Karnevalsumzug angemeldet werden. Wenn sie denn so registriert sind, erhalten sie spezielle Armbändchen, die zum Eintritt in die Zelte auf dem Neuen Markt und am Rathaus ohne Begleitung der Eltern berechtigen.

Die Vereinigten weisen in einem Rundschreiben darauf hin, dass die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes, zum Beispiel bezüglich des Alkoholkonsums, selbstverständlich einzuhalten sind. Wer ein Bändchen trägt, muss trotzdem Eintritt zahlen. Und die Ausweispflicht bleibt weiterhin bestehen. Die Meldelisten müssen von den Zugteilnehmern bis zum 15. Januar bei der Zugleitung abgegeben werden.

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