Di., 13.03.2018

Krammarkt in der Steinstraße Krammarkt künftig immer freitags

Knüpft große Hoffnungen an die Terminverlegung: Beschicker-Sprecher Siegmund Stängel (r.) mit Händler Franz Kaupenjohann. Letzterer gehört zu den Beschickern, die zwischenzeitlich dem Burgsteinfurter Markt schon den Rücken gekehrt haben, es jetzt aber erneut versuchen wollen.

Knüpft große Hoffnungen an die Terminverlegung: Beschicker-Sprecher Siegmund Stängel (r.) mit Händler Franz Kaupenjohann. Letzterer gehört zu den Beschickern, die zwischenzeitlich dem Burgsteinfurter Markt schon den Rücken gekehrt haben, es jetzt aber erneut versuchen wollen. Foto: rs

Burgsteinfurt - 

Wie kann die Attraktivität des Krammarkts, der sechs Mal im Jahr von März bis Dezember in der Steinstraße stattfindet, erhöht werden? Darüber zerbrechen sich die Marktbeschicker schon seit längerem den Kopf. Eine zentrale Forderung, die sie erheben, wird nun von Seiten der Stadt umgesetzt: Der einst so beliebte, an den Wochenmarkt angegliederte Markt, wird künftig nicht mehr dienstags, sondern freitags stattfinden.

Von Ralph Schippers

„Übermorgen ist Premiere“, knüpft Siegmund Stängel große Hoffnungen an den neuen Termin. Der Ahauser, der sich als Sprecher der Burgsteinfurter Marktbeschicker sieht, kommt selbst seit vielen Jahren nach Stemmert und hat die Entwicklung der letzten Jahre hautnah miterlebt. „An Dienstagen gibt es einfach zu wenig Laufkundschaft“, berichtet er. Viel attraktiver sei da der Freitag. „Da herrscht beim Wochenmarkt noch richtig viel Markttreiben, davon können auch wir profitieren“, sieht Stängel klare Vorteile. „Am Freitag gehen die Leute einfach mehr los“, stößt Detlef Hürter ins gleiche Horn. Auch für den Marktleiter ist es einen Versuch wert.

Bei den Beschickern selbst hat sich der Erfolg offenbar schon eingestellt: „Ich weiß aktuell von mindestens drei Kollegen, die zuletzt nicht mehr nach Burgsteinfurt gekommen sind, weil sich der Aufwand nicht mehr lohnte, jetzt aber wiederkommen wollen“, sagt Siegmund Stängel.

Wichtig ist dem Sprecher eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Er sieht den Partner dabei in der Pflicht, auch verstärkt die Werbetrommel für den Krammarkt zu rühren. Auch die Kommunikation zu den Beschickern sollte seiner Meinung nach verbessert werden. „Ich hatte mich mehrfach und auf mehreren Kanälen hinsichtlich der Verlegung an die Stadt gewandt. Die Umsetzung gestaltete sich indes ziemlich zäh“, berichtet er von seinen Erfahrungen.

Schielen die Krammarkt-Händler auch ein wenig nach Borghorst, wo die Kollegen des Wochenmarkts erfolgreich eine Verlegung der Marktzeiten in den Nachmittag praktiziert haben? Stängel könnte sich das auch gut für Burgsteinfurt vorstellen. „Das würde den veränderten Einkaufsgewohnheiten noch gerechter werden“, meint er. Zunächst einmal aber wird der Krammarkt wie gewohnt vormittags zwischen 8 und 12.30 Uhr stattfinden.



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