Abrechnen bei den Wilmsbergern
Lange Diskussionen um die Sterbekasse

Borghorst -

Während der Abrechnungsversammlung der Wilmsberger Schützen am Samstag im Schützenhaus hat der Kassierer Jürgen Dissel bei seinem Rückblick auf den Karneval 61 Schützen des 555 Mitglieder starken Vereins positive Zahlen auf den Tisch gelegt. Die Kassenprüfer Theo Große Brinkhaus und Wolfgang Homfeld bestätigten ihm eine vorbildliche Kassenführung. Neuer Prüfer wurde Reiner Hellmann.

Sonntag, 25.03.2018, 15:16 Uhr aktualisiert: 26.03.2018, 15:18 Uhr
61 Schützen kamen zur Abrechnungsveranstaltung der Wilmsberger Schützen.
61 Schützen kamen zur Abrechnungsveranstaltung der Wilmsberger Schützen. Foto: ka

„Das Programm mit den Vereinigten und Prinzen war erste Sahne”, freute sich der Erste Vorsitzende Andreas Krühler über eine besonders gut verlaufene Herrensitzung am Karnevalsmontag. Abgeschlossen wurde die Fünfte Jahreszeit mit dem Verbrennen des Karnevalskerls „Die Moorleiche vom Piggenplatz” und dem traditionellen Heringsessen im Landgasthaus Meis-Gratz.

„Passend zum 1. Mai wird der Maibaum auf den Piggenplatz gestellt”, teilte der Vorsitzende mit. Dazu gibt es an diesem Feiertag eine Party für Groß und Klein, die wieder viele Ausflügler anlocken wird, hoffen die Wilmsberger Schützen.

Der Seniorensprecher Wolfgang Homfeld gab bekannt, dass man am Seniorentag zum NaturaGart im Park in Dörenthe/Ibbenbüren fahren will.

Der Vorsitzende sagte, dass bei einem Sondereinsatz zwölf neue Alu-Fahnenstangen auf den Piggenplatz gestellt wurden, bevor er die Schützen zum traditionellen Schützenfest einlud, dass man vom 9. bis 13. Mai auf dem eigenen Festplatz in bewährter Form feiern will.

Heftig diskutiert wurde zum Schluss der Versammlung über die Sterbekasse. Als der Vorstand eine Idee zur Auflösung dieser Kasse vorgestellt hatte, gab es auch andere Vorschläge. Nach langen Hin und Her entschied man sich mit 45 Ja- , acht Enthaltungen und einer Gegenstimme für die Idee des Vorstandes.

Beschlossen wurde, dass in den nächsten drei Jahren das volle Sterbegeld ausgezahlt wird und in den weiteren drei Jahren die Hälfte. Das Restgeld will man für einen Gedenkstein auf dem Piggenplatz ausgeben.

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