Versammlung der Prinzen
König hat weniger Arbeit

Borghorst -

93 Männer und Frauen der 661 Mitglieder starken Prinzen-Schützengesellschaft sind am Freitagabend zur Versammlung ins Vereinslokal Lindenhof gekommen. Unter ihnen viele junge Menschen, die in der 120 Mädchen starken Tanzgarde, dem Spielmannszug, im Vorstand und der Fahnensektion aktiv sind.

Sonntag, 25.03.2018, 15:16 Uhr aktualisiert: 26.03.2018, 15:18 Uhr
Der Vorstand der Prinzen-Schützen blickt optimistisch in die Zukunft. Bei der nächsten Versammlung soll über das Königsschießen abgestimmt werden. Der König soll weniger Verpflichtungen haben, schlägt das Führungsgremium vor.
Der Vorstand der Prinzen-Schützen blickt optimistisch in die Zukunft. Bei der nächsten Versammlung soll über das Königsschießen abgestimmt werden. Der König soll weniger Verpflichtungen haben, schlägt das Führungsgremium vor. Foto: ka

Während dieser außerordentlich gut besuchten Versammlung forderte der Vorsitzende Kai Laukemper die Mitglieder zu einer guten Beteiligung am 195. Emmausgang auf. „Auch in diesem Jahr werden wir das Versprechen, welches wir dem Fürstenhaus im Jahr 1823 gaben, einhalten und am Ostersonntag bei Einbruch der Dämmerung die Emmauslaterne zur St. Nikomedeskirche tragen”, sagte der Vorsitzende. Viele Fackelträger werden den Zug begleiten.

In seinem Rückblick erinnerte Laukemper auch an das soziale Engagement der Prinzen. So habe man wieder in der Weihnachtszeit die im Prinzengebiet liegenden Kindergärten besucht und den Mädchen und Jungen schöne Geschenke gebracht. Bei der Wunschbaumaktion der CAJ und des Offenen Ohrs seien mit 250 Euro Weihnachtswünsche bedürftiger Kinder erfüllt worden.

Über die vielen Veranstaltungen im Karneval konnte der Schriftführer Jörg Göcke nur Positives berichten. Angefangen mit dem Stolz und der Freude, mit der die Prinzen das neue städtische Dreigestirn Jörg 1., Michaela 1. und Zerri Tobias bei der Proklamation vor dem Heimathaus begrüßten, dem sehr gut besuchten vereinseigenen Karneval im Kultour- Hof Raestrup, bis zu den Veranstaltungen im Festzelt am Neuen Markt. Dies schlug sich auch positiv im finanziellen Ergebnis nieder, von dem der Kassierer Stefan Knubel-Sicking zu berichten wusste. Über die Gestaltung des Karnevalsfestes 2019 wird man in Kürze mit den Partnern aus den Reihen der Wilmsberger-Schützen in die Diskussion einsteigen. An der überaus erfolgreichen Sitzung am Rosenmontag wird man auf jeden Fall festhalten.

In seinem Ausblick auf das Schützenfest 2018 (1. bis 3. Juni) warb der Vorsitzende insbesondere für die „Steinfurter Schlagernacht” am Freitag (1. Juni). Im Mittelpunkt stand beim Thema Schützenfest das Schießen um die Königswürde. Da die Anwärterzahlen in den letzten Jahren rückläufig sind, möchte der Vorstand das Schießen den gesellschaftlichen Veränderungen anpassen, attraktiver gestalten, das Amt des Schützenkönigs mit weniger Verpflichtungen verknüpfen und in Zukunft den König von der aktiven Arbeit im Vorstand freistellen. Außerdem sollen Königs- und Kleidergeld moderat erhöht werden. „Diese Vorschläge sind nicht in Stein gemeißelt”, betonte Laukemper. Sie müssen im Verein diskutiert und bei der nächsten Versammlung beschlossen werden. Weiterhin warb der Vorsitzende dafür, dass wieder mehr Mitglieder im einheitlichen Schützenfest-Outfit erscheinen.

Maik Laukemper berichtete ausführlich über die Aktivitäten des Spielmannszuges. In der Tanzgarde gab es tolle Auftritte, wie die Sprecherin berichtete.

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