Regenwasser Münsterstiege
Trocken wird‘s erst in drei Jahren

Borghorst -

Die Wetterfrösche haben für die kommenden Tage Regen vorhergesagt. Da wissen die Anlieger der Münsterstiege schon wieder, was da kommt. Nasse Füße und große Pfützen, die ihnen länger erhalten bleiben als in anderen Wohngebieten. Tiefbau-Fachdienstleiter Wolfgang Spille kennt das Problem und kann den Unmut der Bürger gut verstehen. Nur spontane Hilfe, die kann er nicht zusagen.

Montag, 26.03.2018, 16:40 Uhr

„Der Ausbau der Münsterstiege ist erst 2021 geplant“, erläutert der Kanalexperte. Bis dahin werden sich die Anlieger wohl noch gedulden müssen.

Das Problem umschreibt Spille folgendermaßen: „Die Münsterstiege ist ein Sonderfall. Wir haben quasi im Außenbereich einen Innenbereich geschaffen.“ Der Fachdienstleiter meint das abwassertechnisch. Denn das fließt, wie es in den Bauerschaften nun einmal üblich ist, entlang der Straße in Gräben ab. „Es gibt keine richtige Rinne“, so Spille. Und auch von den notwendigen Gräben sind einige mit den Neubauten mittlerweile verschwunden. Folge: „Das Wasser kann nicht weg.“ Auch wenn einige Hausgrundstücke mittlerweile schon verrohrt seien.

Es gibt nach Darstellung Spilles aber keinen durchgängigen Wasserablauf. Und der sei auf die Schnelle auch nicht zu machen. Erschwerend komme hinzu, dass das Gelände an der Münsterstiege nur geringes Gefälle aufweise.

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