Abriss und anschließende Neubebauung
Tage der früheren Gaststätte „Wassertor“ sind gezählt

Burgsteinfurt -

Auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte Wassertor an der Ecke Wettringer-/Tecklenburger Straße tut sich nach langer Zeit des Stillstands etwas. Das Areal, zu dem auch die angrenzende Tankstelle gehört, ist Ende vergangener Woche eingezäunt worden, hinter dem Haus stehen Container, das zuletzt stark wuchernde Grün ist gestutzt.

Dienstag, 27.03.2018, 15:36 Uhr
Einst gut gehende Gaststätte, zuletzt nur noch ein Schandfleck: Die ehemalige Gaststätte „Wassertor“ und die hinter dem Gebäude liegende alte Tankstelle stehen vor dem Abriss. Ab Sommer werden an gleicher Stelle zwei neue Mehrfamilienhäuser mit Büro-/Geschäftsnutzung entstehen.
Einst gut gehende Gaststätte, zuletzt nur noch ein Schandfleck: Die ehemalige Gaststätte „Wassertor“ und die hinter dem Gebäude liegende alte Tankstelle stehen vor dem Abriss. Ab Sommer werden an gleicher Stelle zwei neue Mehrfamilienhäuser mit Büro-/Geschäftsnutzung entstehen. Foto: rs

Stadt und Politik haben ihr Scherflein in Form einer Anpassung des Bebauungsplanes beigetragen und auch die sich zwischenzeitlich als großer Hemmschuh für die angestrebte Attraktivitätssteigerung erwiesenen ungeklärten Eigentumsverhältnisse sind nach Aussage des Investors jetzt aus dem Weg geräumt: Auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte Wassertor an der Ecke Wettringer-/Tecklenburger Straße tut sich nach langer Zeit des Stillstands etwas. Das Areal, zu dem auch die angrenzende Tankstelle gehört, ist Ende vergangener Woche eingezäunt worden, hinter dem Haus stehen Container, das zuletzt stark wuchernde Grün ist gestutzt.

„Wir haben vor einer Woche die Abbruchgenehmigung erhalten und werden kurzfristig mit dem Abtragen des Altbaus beginnen“, erklärte Raimund Raue, Geschäftsführer des Burgsteinfurter Unternehmens Projektbau GmbH, der neben Marc Arning von der gleichnamigen Bauunternehmung zweiter Eigentümer des Gebäudes ist.

Die Projektbau plant am Standort zwei Mehrfamilienhäuser, die neben Wohnungen auch Büroflächen zur Verfügung stellen sollen. Auch die Einrichtung von Geschäften wie zum Beispiel einer Bäckerei sei denkbar, sagte Raue auf Anfrage dieser Zeitung. Man sei in der Frage der späteren Nutzung derzeit noch in Abstimmungsgesprächen. Baubeginn soll nach den Sommerferien sein.

Mit der Planung folgt die Projektbau den Vorgaben des geänderten Bebauungsplanes 6d „Windmühlen­esch“. Sie haben den Hintergrund, die Zukunft des nahe gelegenen Hauses der Bürger langfristig zu sichern und zugleich den Bewohnern der neuen Mehrfamilienhäuser ein ruhiges Wohnen zu ermöglichen. Die Häuser werden so angeordnet, dass sie einen Riegel gegen Emissionen bilden, die vom Veranstaltungsbetrieb des Martin-Luther-Hauses ausgehen.

Stefan Albers, Fachbereichsleiter Stadtplanung bei der Stadt, zeigte sich erfreut und erleichtert zugleich, dass nach Jahren des Stillstandes am Standort jetzt endlich eine Umstrukturierung erfolgt. Albers: „Das städtebaulich an sehr markanter Stelle liegende Areal verdient es, aufgewertet zu werden.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5622276?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker