Eröffnung des BagnoMare
Beispielhaftes Engagement Steinfurter Bürger

Steinfurt -

Samstag war ein großer Tag für alle Steinfurter Schwimmfreunde. Mit Hilfe des Fördervereins zum Erhalt der Steinfurter Bäder und zahlloser Helfer, die ordentlich in die Hände gespuckt haben, ist das BagnoMare eröffnet worden. Aus einer maroden „Badeanstalt“ ist ein echtes Schmuckstück für die ganze Bevölkerung geworden.

Montag, 21.05.2018, 16:18 Uhr aktualisiert: 22.05.2018, 17:00 Uhr
Eröffnung des BagnoMare: Beispielhaftes Engagement Steinfurter Bürger
Foto: Rainer Nix

Samstag war ein großer Tag für alle Steinfurter Schwimmfreunde. Mit Hilfe des Fördervereins zum Erhalt der Steinfurter Bäder und zahlloser Helfer, die ordentlich in die Hände gespuckt haben, ist das BagnoMare eröffnet worden. Aus einer maroden „Badeanstalt“ ist ein echtes Schmuckstück für die ganze Bevölkerung geworden. Engagierte Sponsoren haben mit ihrer finanziellen Unterstützung und Sachspenden einen großen Beitrag dazu geleistet. Noch ist nicht jeder Bereich der Anlage saniert. Aber auch das wird bald geschehen.

Viele Kinder und Erwachsene, Vertreter politischer Parteien und Carl Ferdinand Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt als Mit-Grundstückseigner waren gekommen, um die Wiedereröffnung „live“ mitzuerleben. Auch das Fürstenhauses hatte das Projekt von Anfang an positiv begleitet.

Wiedereröffnung des BagnoMare in Burgsteinfurt

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  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
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  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix
  • Impression von der Wiedereröffnung des Burgsteinfurter Freibades Foto: Rainer Nix

Die Bedingungen zur Eröffnung waren prächtig. Die Sonne schien. Die Temperaturen waren angenehm. Ein abwechslungsreiches Programm konnte beginnen. Große aufblasbare Schwimmtiere bevölkerten das Becken, in dem sich nicht nur Kinder wohlfühlten. Eine Pool-Party lockte zahlreiche Badenixen ins Nass. Wassergymnastik-Vorführungen, Tanz, Luftballonwettbewerb, ein Platzkonzert des Burgsteinfurter Blasorchesters und Musik von einem DJ sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

Der Beckenkopf ist neu aufgebaut und jetzt mit Edelstahl ausgekleidet. Viele technische Details sind ausgetauscht oder modernisiert worden. Eine Chloranlage wurde neu installiert. Das schmucke neue Planschbecken wird durch eine kleine Burg und Wasserkanonen zum Spielparadies. Ein Beachvolleyball-Platz, Wasserrutsche, Kneipp-Becken und ein Barfuß-Pfad machen das Bad darüber hinaus insbesondere für einen Familienaufenthalt attraktiv.

„Ich weiß, dass noch vor drei Jahren kaum jemand daran glauben konnte, was heute hier geschieht“, erklärte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer zu Beginn. Sie hob stellvertretend für die Einsatzteams Kai Rosenberger, Koordinator der Arbeitseinsätze, Achim Schürmann für den Förderverein, das Schwimmmeisterteam und den Stadtwerke-Geschäftsführer sowie SteIN GmbH-Chef von der Betreibergesellschaft, Rolf Echelmeyer, hervor. „Wir haben es in wundervoller Partnerschaft hingekriegt“, so die Bürgermeisterin. „Mit Leidenschaft und Herzblut wurde gehofft, gekämpft, gearbeitet und geschaffen“, fügte sie hinzu.

Jedem einzeln für seinen Einsatz zu danken, hätte den Zeitrahmen gesprengt. Einen besonderen Dank richtete sie dennoch posthum an Luciano Fabrici und Peter Köster, die diesen Tag nicht mehr erleben durften.

Fördervereins-Vorsitzender Achim Schürmann erinnerte an den steinigen Weg, der hinter allen Beteiligten gelegen hat. „2015 hatte sich die Situation so weit zugespitzt, dass eine Schließung des Freibades zu befürchten war“, sagte er. Das habe den Förderverein aus der Reserve gelockt und man habe ein „Aktionsbündnis“ geschmiedet. Der Förderverein konnte die Fraktionen überzeugen, das Bad zu erhalten. „Wir können das schaffen“, hätten sich alle Befürworter gegenseitig angespornt. So habe sich ein beispielhaftes bürgerschaftliche Engagement entwickelt. Bei den insgesamt 13 Arbeitseinsätzen seien stets ausreichend Helfer vor Ort gewesen. In der E-Mail-Liste von Koordinator Kai Rosenberger waren 199 Helfer-Adressen verzeichnet.

„Die gesamte Sanierung ist mit 820 000 Euro beziffert“, so Echelmeyer. Bislang seien 685 000 Euro investiert worden, 680 000 hätten im Plan gestanden. „Das ist eine Punktlandung“, so der SteIN-Chef.

Jürgen Buskamp vom Vorstand des Fördervereins führte aus, dass 130 000 Euro beigesteuert werden konnten – mit 85 000 Euro kalkulatorischer Hilfe aus der Muskelhypothek aller Helfer, die kontinuierlich mit angepackt hätten.

Buskamp ließ noch einmal die Arbeitseinsätze Revue passieren. Besonders spektakulär sei die Lieferung des neuen Planschbeckens gewesen. Die veranschlagten zwei Stunden zum Aufbau hatten sich zur „zehnstündigen Horroraktion“ ausgeweitet, weil der Parkplatz unter dem Gewicht des Krans und seiner Fracht wegsackt war.

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“, betonte Schürmann am Ende. „Wir waren viele. Und wird haben viel erreicht.“

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