Kellerraum für Musiker im OT-Heim Borghorst renoviert
Hell und viel freundlicher

Borghorst -

Das OT-Heim St. Nikomedes in Borghorst ist seit vielen Jahren eine beliebte Anlaufstelle für Jugendliche. Gerade für Musiker sollte es nun noch attraktiver sein, mal einen Blick in den Keller des Jugendtreffs zu werfen. Nach ungefähr drei Monaten Umbau ist der Treff für Musiker nicht wiederzuerkennen.

Sonntag, 27.05.2018, 12:40 Uhr aktualisiert: 28.05.2018, 11:42 Uhr
Fabian Walke freut sich, dass der Probenraum im OT-Heim in den vergangenen drei Monaten auf Vordermann gebracht worden ist.
Fabian Walke freut sich, dass der Probenraum im OT-Heim in den vergangenen drei Monaten auf Vordermann gebracht worden ist. Foto: Max Roll

Das OT-Heim St. Nikomedes in Borghorst ist seit vielen Jahren eine beliebte Anlaufstelle für Jugendliche. Gerade für Musiker sollte es nun noch attraktiver sein, mal einen Blick in den Keller des Jugendtreffs zu werfen. Denn seit Freitag ist der Raum für Musiker neu eröffnet worden. Nach ungefähr drei Monaten Umbau ist der Treff nun nicht wiederzuerkennen.

Fabian Walke ist zusammen mit Tobias Jürgens und Milena Dalhoff einer der Hauptverantwortlichen für das 1500 Euro teure Projekt. „Ich weiß gar nicht, wie lange der alte Raum schon da war. Bestimmt über 20 Jahre. Es war mal Zeit für was Neues“, meint Fabian. Umso mehr freute er sich, dass zur Eröffnung einige Musiker gekommen waren, um sich vor Ort umzuschauen und ihn mit einigen Songs einzuweihen.

Den Anfang machte ein Teil der Steinfurter Band „Impediment“, die ihre Lieder im alten Keller aufgenommen hat. Später spielte noch die Gruppe „4 Content“, die schon seit einigen Jahren vor Ort probt.

Der Grund für den Umbau war, dass die „Bude“ zu dunkel und sehr heruntergekommen war. Schwarze Vorhänge und spärliche Belichtung sorgten zwar für ein gewisses Flair, doch der neue Raum ist hell und viel freundlicher.

„Als wir die Vorhänge abgenommen haben, habe ich zum ersten Mal gesehen, dass der Raum überhaupt ein Fenster hat“, erinnert sich Fabian, an die Zeit, als er mit dem Umbau begonnen hat. Er ist stolz auf den mit Akustikschaumstoff und Molton-Vorhängen bestückten Raum, der eine gute Akustik hat.

Als besonderes Extra ist ein PC installiert, mit dem Musik- und Videoaufnahmen sowie Schnitte möglich sind. Fabian Walke hofft, dass die neue Ausstattung weitere Bands anlockt, sich im OT-Heim einzurichten.

„Es wäre echt cool, wenn neue Gruppen unseren Raum nutzen. Dafür, dass wir ihn kostenlos zur Verfügung stellen, erwarten wir lediglich ein wenig Engagement bei Konzerten des OT-Heims.“

Zum Abschluss der „Wieder-Eröffnung“ erinnerten sich die Musiker bei Würstchen und Kaltgetränken auch an die alten Zeiten im dunklen Raum.

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