Ausstellung mit Rudolf-Lutz-Bildern
Ein Leben für das Bauhaus

Borghorst -

Er war nur kurz am Bauhaus. Beeinflusst hat es ihn aber ein Leben lang, wie sein umfangreiches künstlerisches Werk nur zu deutlich macht. Die Rede ist von Rudolf Lutz (1895-1966). Unter der Überschrift „Das kleine Format“ gibt die neue Ausstellung im Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum einen Überblick über sein malerisches Schaffen. Die Vernissage ist am kommenden Sonntag (3. Juni) um 11 Uhr am Kirchplatz 5. Ute Ackermann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus-Museum in Weimar wird bei der Gelegenheit sprechen.

Mittwoch, 30.05.2018, 16:18 Uhr
Komposition mit hellen Motiven: Ein Bild von Rudolf Lutz, das zwischen 1958 und 1960 entstand.
Komposition mit hellen Motiven: Ein Bild von Rudolf Lutz, das zwischen 1958 und 1960 entstand.

Dort absolvierte Rudolf Lutz auch seinen Vorkurs bei Johannes Itten, Maler, Kunsttheoretiker und lehrender Meister in Weimar. Zum 1. April 1920 meldete sich Lutz aber schon wieder ab. Damit lernte er die ganz Großen des Bauhauses wie Wassily Kandinsky, Paul Klee oder Oskar Schlemmer als Student nie kennen. Lutz arbeitete nach einem Intermezzo in Prag als Architekt in Stuttgart. Auch dort blieb er den Ideen des Bauhauses eng verbunden, hatte zahlreiche Freunde aus dem Umfeld der Kunstschule, deren Grundidee es war, Handwerk und Kunst zusammenzuführen. So kam Rudolf Lutz als Handwerker nach Weimar. Er absolvierte erst eine Schreinerlehre und ging dann zur Stuttgarter Kunstgewerbeschule.

Bei der Ausstellung in Borghorst wird es die sogenannten Pausenarbeiten geben. Das sind Zeichnungen, die Rudolf Lutz auf Büropapier und Briefumschlägen anfertigte. Ergänzt wird die Werkschau durch Fotos von Heinrich Neuy, die sein Bauhaus-Netzwerk zeigen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5779662?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker