22. Kreislehrgartenkonzert „1000 Noten, 1000 Blüten“ des Männerchores Frohsinn
Ein Genuss für die Sinne

Burgsteinfurt -

Dort, wo es im wahrsten Sinne grünt und blüht, treffen sich alljährlich zahlreiche Sängerinnen und Sänger, die vor großem Publikum von Liebe, Leid, Rosen und der wunderbaren Welt künden. Das war am Sonntag beim 22. Kreislehrgartenkonzert des Männerchores Frohsinn wieder so. Musikalische Gäste waren der Ahauser Frauenchor und der BSW-Chor Bad Nenndorf.

Montag, 18.06.2018, 23:00 Uhr
Der Männerchor Frohsinn startete mit Evergreens wie den Capri-Fischern in den Nachmittag,
Der Männerchor Frohsinn startete mit Evergreens wie den Capri-Fischern in den Nachmittag, Foto: nix

Konkurrenz machten den Burgsteinfurter Chormännnern und ihren Mitstreitern weitere Veranstaltungen im Umfeld sowie König Fußball mit dem WM-Spiel Deutschland gegen Mexiko. Doch die Sorgen des MC-Vorsitzenden Wolfgang Neupert im Vorfeld waren unbegründet. Die Veranstaltung hatte ihr Publikum und um 14 Uhr starteten die kräftigen Frohsinn-Stimmen mit dem Lied „Lasst uns beginnen“. Eine Aufforderung, der alle folgten. Bei „Butterfly“, dem Riesenhit des Franzosen Danyel Gérard aus dem Jahr 1971 konnte fast jeder den Refrain mitsingen und den Takt mitklatschen.

Neben bewährten Evergreens standen auch Premieren auf dem Programm. Unter anderem interpretierten die Chormänner das „Halleluja“ des unvergessenen Leonard Cohen, ein Lied, das besonders viel Einfühlungsvermögen verlangt und von dem es zahllose Coverversionen gibt.

Als zweiter trat der Ahauser Frauenchor vor das Publikum. „Ich freue mich immer wieder, die zärtlichen, schönen Stimmen zu hören“, schmeichelte Neupert. Er muss es wissen, denn der Männerchor Frohsinn gastierte mit den sangesfreudigen Damen schon einmal in der Bagno-Konzertgalerie. „Singen ist Leben“, verkündeten sie in ihrer ersten Darbietung und legten zwei Lieder über die Königin der Blumen, die Rose, nach. Mit „Nur die Liebe lässt uns leben“ machten sie einen Abstecher in die Schlagerwelt der frühen Siebziger. Mary Roos trug das Lied beim Eurovision Song Contest vor, der damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß.

Neupert blieb nach dem Auftritt der Ahauserinnen seiner positiven Einschätzung treu. Er charakterisierte die Darbietungen als „erfrischend, fröhlich und sehr präzise“.

Die dritte Sangesgemeinschaft im Bunde war der BSW-Chor Bad Nenndorf. Der gemischte Chor hatte die von namhaften Kritikern als „poetische kleine Miniatur“ bezeichnete Reinhard-Mey-Komposition „Über den Wolken“ aus 1974 im Gepäck. Sie wussten mit „Siyahamba“ aber auch gekonnt südafrikanische Rhythmen auf die Bühne zu bringen. Zum Schluss begeisterte das hymnische „Amazing Grace“, das alle Chöre gemeinsam sangen. Über Lautsprecher ließ sich das Konzert in weiten Teilen des 30000 Quadratmeter umfassenden Lehrgartengeländes verfolgen. Kaffee, Kuchen und Bratwurst rundeten das musikalische Naturerlebnis in kulinarischer Hinsicht ab.

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