Realschule Burgsteinfurt verabschiedet 72 Schülerinnen und Schüler
Abschluss für den Motor der lokalen Wirtschaft

Burgsteinfurt -

Die Jahrgangsstufe 10 der Städtischen Realschule Burgsteinfurt hat es geschafft: Am Samstag nahmen 72 Schülerinnen und Schüler ihr Abschlusszeugnis entgegen.

Sonntag, 01.07.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 02.07.2018, 15:02 Uhr
Der Zehner-Jahrgang der Burgsteinfurter Realschule erhielt am Samstag die Abschlusszeugnisse.
Der Zehner-Jahrgang der Burgsteinfurter Realschule erhielt am Samstag die Abschlusszeugnisse. Foto: Rainer Nix

„Realschüler sind Motor der lokalen Wirtschaft“, betonte Schulleiter Hans-Dieter Jürgens in der Feierstunde. Während es Hochschulabsolventen eher in die Ferne ziehe, seien Realschüler häufig bodenständig und wirkten nach ihrer Berufsausbildung mit, dem Fachkräftemangel vor Ort entgegen zu wirken. „Der ‚Meister‘ sollte genauso viel verdienen wie der ‚Master‘, hob Jürgens hervor und brach damit eine Lanze für das Handwerk. Die Bigband der Realschule unterhielt unter Mitwirkung verschiedener Solisten musikalisch. Mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem „Dschungelbuch“ stimmten die Sänger Daniel Hove und Alexander Hülsey auf die Zeugnisvergabe ein.

„Seid im Leben weiterhin so engagiert wie in der Schule“, appellierte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer. Sie ermutigte, den Verstand zu gebrauchen und nicht jede Parole aus den Medien für wahr zu halten. „Hinterfragt“, lautet ihre Empfehlung.

„Guter Unterricht ist mehr als Wissensvermittlung“, sagte der Klassenpflegschaftsvorsitzende Eckhard Arning. Wichtig sei, bei den Schülern Interesse zu wecken. „Sie waren gute Wegbegleiter“, betonte er in Richtung der Lehrer, „dafür vielen Dank.“ Die Eltern hätten während der Schulzeit mit ihren Kindern gelitten, geschimpft und gelobt. „Auch wir werden weiter gute Wegbegleiter für euch sein“, versprach Arning. Dabei bleibe es spannend zu erleben, welchen Weg die Kinder nähmen. Passend zur allgegenwärtigen Fußball-WM beruhigte er: „Auch wenn ihr nicht immer gleich ein Tor schießt, nicht verzagen!“

Die Schülersprecher Daniel Hove und Alexander Hülsey bevorzugten einen Dschungel-Vergleich. „Es ist klar, dass sich nicht alle Tiere gleichermaßen gut ausstehen können, doch: Wir waren auch nicht immer ein super-eingespieltes Team aber schließlich haben wir es doch hingekriegt, also habt keine Angst!“ Mit einem arabischen Lied zeigten Baraa und ihr Bruder Mohammad al Mahamed aus Syrien, dass Multikulti funktioniert. Der Freundeskreis der Realschule ehrte die Jahrgangsbesten Anna Büscher-Eilert, Patrick Nakotte und Alexander Hülsey mit einem Buchgeschenk. Insgesamt stellte Jürgens den Jahrgang als einen „sehr guten“ dar.

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