Mo., 09.07.2018

„Dampfross“ will auf Wanderschaft gehen „Kultourmobil“ fährt dahin, wo die Kinder sind

So könnte es bald aussehen: Elke Schmitz-Schmeller und Klaus Uhlenbrock wollen möglichst noch in diesem Herbst mit einem neuen Angebot an den Start gehen.

So könnte es bald aussehen: Elke Schmitz-Schmeller und Klaus Uhlenbrock wollen möglichst noch in diesem Herbst mit einem neuen Angebot an den Start gehen. Foto: Bernd Schäfer

Steinfurt - 

Wenn Kinder nicht zur Kultur kommen, kommt die Kultur eben zu ihnen. So etwa lässt sich der Wunsch von Elke Schmitz-Schmeller und Klaus Uhlenbrock auf den Punkt bringen.

Von Bernd Schäfer

Wenn Kinder nicht zur Kultur kommen, kommt die Kultur eben zu ihnen. So etwa lässt sich der Wunsch von Elke Schmitz-Schmeller und Klaus Uhlenbrock auf den Punkt bringen. Der Wunsch, für dessen Umsetzung sie ein Auto brauchen: Das „Kultourmobil“. „Wir wollen alle Kinder erreichen. Indem wir dahin gehen, wo die Kinder sind“, sagt die „Dampfross“-Chefin. Das können zum Beispiel Spielplätze sein, Marktplätze oder auch Stadtfeste.

Dort sollen – wenn alles gut läuft schon bald nach den Sommerferien – eigene Haltestellen eingerichtet werden, die das „Kultourmobil“ anfährt.

„Wir haben uns fünf Jahre lang entwickelt, jetzt wollen wir auch nach außen gehen“, sagt Klaus Uhlenbrock und spricht damit das kleine Jubiläum an, das das „Dampfross“ in diesem Jahr feiert.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Schritt in die Mobilität auf Hochtouren, Fördergelder sind beantragt, Sponsoren angesprochen, Angebote für den Bulli, der zum „Kultourmobil“ umfunktioniert werden soll, eingeholt worden.

„Das meiste haben wir schon zusammen“, freut sich Elke Schmitz-Schmeller. Ein paar weitere Spenden würden das Projekt aber noch weiter nach vorne treiben, immerhin müssen neben den reinen Anschaffungskosten ja auch noch Ausstattung und Materialien gekauft werden.

Im Idealfall sogar eine kleine Küche, die aus dem Bulli eine rollende Kochwerkstatt machen würde. Denn das ist den beiden Initiatoren ganz besonders wichtig: Die Angebote sollen breit gefächert sein. „Wir haben ganz unterschiedliche Dozenten“, sagt Klaus Uhlenbrock, der die neue Möglichkeit für sein Tonwerkstatt-Projekte nutzen will. Andere wollen etwa in den Bereichen Malerei, Bildhauerei oder Buchdruck auf die Reise durch die Stadt und in die Umlandgemeinden gehen.

Weitere Infos zum Projekt und zu Spendenmöglichkeiten per E-mail bei klausuhlenbrock@freenet.de



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5893509?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F