Mi., 11.07.2018

Poetry-Slam-Workshop in der Stadtbücherei „Rohdiamanten“ unter den Teilnehmern

Zusammen mit den Organisatoren und Workshopleiter Freddy Allerdisse (r.) stellten sich die Schüler-Slammer vor der Stadtbücherei zum Gruppenfoto auf.

Zusammen mit den Organisatoren und Workshopleiter Freddy Allerdisse (r.) stellten sich die Schüler-Slammer vor der Stadtbücherei zum Gruppenfoto auf. Foto: rs

Burgsteinfurt - 

Keine Frage: Poetry Slams sind in. Die literarischen Dichterwettstreite erfreuen sich auch in Steinfurt steigender Beliebtheit. Wortwitz ist gefragt, Schlagfertigkeit und ein ausgeprägtes Sprachgefühl. Dinge, die einem nicht unbedingt in den Schoß fallen. Und so lag es für Kaj-Jürgen Dönneweg und Dr. Peter Krevert, ihres Zeichens Organisatoren der bisherigen Poetry Slams in der Stadtbücherei, nahe, einen Workshop zu diesem Thema anzubieten.

Von Ralph Schippers

Keine Frage: Poetry Slams sind in. Die literarischen Dichterwettstreite erfreuen sich auch in Steinfurt steigender Beliebtheit. Wortwitz ist gefragt, Schlagfertigkeit und ein ausgeprägtes Sprachgefühl. Dinge, die einem nicht unbedingt in den Schoß fallen. Und so lag es für Kaj-Jürgen Dönneweg und Dr. Peter Krevert, ihres Zeichens Organisatoren der bisherigen Poetry Slams in der Stadtbücherei, nahe, einen Workshop zu diesem Thema anzubieten. „Slammen, das zeigten die bisherigen Veranstaltungen, kommt vor allem bei jungen Leuten sehr gut an“, betonte Krevert am Dienstag beim Pressegespräch in der Bücherei. Daher habe es nahe gelegen, für speziell diese Zielgruppe ein Angebot auf den Weg zu bringen. Das Stichwort laute Nachwuchsgewinnung.

Gut trifft es sich, dass die Stadtbücherei eine Bildungspartnerschaft mit dem Gymnasium Arnoldinum unterhält. So war der Workshop am Dienstagvormittag, an dem 24 Zehntklässler der Schule teilnahmen, zügig in trockenen Tüchern. Weniger der Wettbewerb, wie bei den bisherigen halbprofessionellen Abendveranstaltungen, sondern das Lernen und der Umgang mit Sprache standen im Fokus der Veranstaltung im Stadtweinhaus.

Als Leiter hatten die Verantwortlichen Freddy Allerdisse, Moderator und Gründer des Kreativensembels „Mundwerkkunst“ gewinnen können. Der bekannte Slammer zeigte den jungen Workshop-Teilnehmern nicht nur Tricks und Kniffe, sondern versuchte, Grundlegendes zu den Themen Inhalt, Tonalität und Körpersprache während des Vortrags zu vermitteln. „Wenn man so will, war es eine Einstiegsveranstaltung in das konkrete Schreiben und das professionelle Vortragen“, so Allerdisse. Es sei dabei durchaus das eine oder andere Talent zu erkennen gewesen, sprach der Workshopleiter von „Rohdiamanten“. Für die Besten bestehe die Gelegenheit, demnächst auf einer großen Bühne aufzutreten.

Lisa Heuing, für die Leseförderung zuständige Fachlehrerin am Arnoldinum, betonte den Wert des außerschulischen Angebots für die Sprachentwicklung. Der Workshop habe zusätzlich zum analytischen Herangehen an Sprache einen wichtigen Akzent gesetzt – und bei manchen ungeahnte Fähigkeiten herausgekitzelt.



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