Do., 12.07.2018

Stadtradeln-Sieger Lohn für fleißiges Pedalieren

Stellvertretend für die Klassengemeinschaft der 3a der Bismarckschule nahm Schülerin Vivien Schröer (Mitte) die Siegerurkunde entgegen. Am Nachmittag zeichnete Lorenz Blume Otfried Berges sowie das Team „Velocyclisten“ mit Wolfgang Bursch und Markus Gilbert als beste Einzel- und Teamteilnehmer aus.

Stellvertretend für die Klassengemeinschaft der 3a der Bismarckschule nahm Schülerin Vivien Schröer (Mitte) die Siegerurkunde entgegen. Am Nachmittag zeichnete Lorenz Blume Otfried Berges sowie das Team „Velocyclisten“ mit Wolfgang Bursch und Markus Gilbert als beste Einzel- und Teamteilnehmer aus. Foto: rs

Steinfurt - 

Abschluss beim Stadtradeln: Nachdem die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, ihre gefahrenen Kilometer bei der Klimaschutzaktion noch bis Ende vergangener Woche nachzutragen, hat Lorenz Blume am Donnerstag die Sieger in den einzelnen Kategorien geehrt.

Von Ralph Schippers

Gewinner in der Einzelwertung ist Otfried Berges. Der Mitarbeiter der Fachhochschule pendelt täglich mit seinem Velomobil, eine Art ummantelndes Liegerad, von Münster nach Steinfurt. 32 Kilometer sind ein Weg – da kam während des dreiwöchigen Stadtradelns schon einiges zusammen. Genau waren es 1719 Kilometer. Als Preis übergab Klimaschutzmanager Blume Berges einen Gutschein über ein zweiwöchiges Probetraining im Fitnessstudio „Fit in“. Platz zwei sicherte sich Anne Krabbe (1521 Kilometer) vor Roland Denker mit 1426 Kilometern.

In der Teamwertung (bis zehn Mitglieder) war ebenfalls die FH vorne: Das Siegerteam „Velocyclisten“ erreichte während des Aktionszeitraumes 4655 Kilometer. Wolfgang Bursch und Markus Gilbert nahmen stellvertretend für alle Teammitglieder zwei RVM-Münsterland-Tagestickets für je fünf Personen in Empfang. Auf Rang zwei kam die SPD mit 2392 Kilometern, gefolgt von den „Stadtwerkern“, die zusammen 1505 Kilometer erradelten.

Einzelgewinner Otfried Berges freute sich über den Erfolg beim Stadtradeln. Für den 55-Jährigen ist das Pendeln mit seinem Liegerad schon eine Selbstverständlichkeit. Er wirbt für mehr Verständnis für Fahrradfahrer: „Autofahrer sollten sich darüber freuen, wenn sie Fahrradfahrer sehen. Denn jeder Radfahrer senkt das Risiko von Staus“, weiß der Stadtradel-Sieger.

Die Radinfrastruktur Steinfurts bezeichnet Berges im Vergleich zu anderen Kommunen des Umlands durchaus als gut. Positiv erwähnt er die Radbahn, negativ die Leerer Straße, die für Radfahrer nicht nur schlecht beschildert ist, sondern auch Mängel in der Radverkehrsführung aufweise.

Am Morgen bereits hatte Blume den Schulsieger ausgezeichnet. Die Freude bei der Klasse 3a der Bismarckschule war groß, als der Klimaschutzmanager Urkunde und Preis überreichte. Fast 2400 Kilometer waren die Jungen und Mädchen und die beiden Klassenlehrerinnen Fani Trachanas und Kerstin Timmers geradelt. Honoriert wurde diese Leistung mit 150 Euro für die Klassenkasse, von denen demnächst ein Ausflug organisiert werden soll. Kerstin Timmers freute sich über einen offensichtlichen Bewusstseinswandel bei den Schülern. „Vor dem Stadtradeln waren die Radler klar in der Unterzahl, jetzt ist es umgekehrt“, sagte sie am Rande der Preisübergabe.



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