Fr., 13.07.2018

Tor zum Heinrich-Neuy-Museumsgarten geöffnet Rundkurs mit Kaffee-Stop

Hereinspaziert: Ferdi Brust vom Seniorenbeirat freut sich, dass das Tor zum Heinrich-Neuy-Museum ab sofort für Spaziergänger geöffnet wird.

Hereinspaziert: Ferdi Brust vom Seniorenbeirat freut sich, dass das Tor zum Heinrich-Neuy-Museum ab sofort für Spaziergänger geöffnet wird. Foto: Axel Roll

Borghorst - 

Den letzten Kick bekam das Thema durch ein zufälliges Treffen auf dem Wochenmarkt. Seniorenbeiratsmitglied Ferdi Brust sprach Dieter Kater an, Steinfurts Kaffeeröster und Wirt des Heinrich-Neuy-Museums-Cafés. Ob er nicht das Tor zum Garten des Museums für Spaziergänger öffnen wolle?, fragte Brust den Pächter. Der musste nicht lange überlegen, schloss sich mit dem Kuratorium kurz und gab grünes Licht.

Von Axel Roll

„Damit haben wir jetzt einen wunderbaren Rundweg, der gerade für die Senioren aus dem Heinrich-Roleff-Haus interessant ist“, freut sich Ferdi Brust über die schnelle Lösung der lange existenten Idee. So könnten die Spaziergänger über Rubens- und Arnold-Kock-Straße durch den Museumsgarten, vorbei am Café – was Dieter Kater natürlich besonders gerne sieht – durch den Arnold-Kock-Park, vorbei am Göckenteich wieder zurück zum Roleff-Haus flanieren. Für den Vertreter des Seniorenbeirates ist der Rundweg eine weitere Aufwertung der Aufenthaltsqualität in der Borghorster Innenstadt. Nicht nur für die Seniorenheim-Bewohner.

Das Tor wird ab sofort von mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Dafür sorgen Dieter Kater und seine Mitarbeiter. Dass der Weg durch den Garten nicht rund um die Uhr begehbar ist, hat mit den vielen schönen Winkeln und unübersichtlichen Ecken zu tun, die sich in der Grünanlage auftun. Sie bieten viel Platz für dunkle Gestalten. . .

Ferdi Brust musste viele Gespräche führen, um die Idee aus dem Seniorenbeirat in die Tat umzusetzen. „Groß überzeugen musste ich eigentlich niemanden“, so der ehemalige Vorsitzende der Interessenvertretung. Pfarrer Markus Dördelmann, Jürgen Holtz von der Heinrich-Neuy-Stiftung und Wolfgang Spille als zuständiger Fachdienstleiter im Rathaus, sie alle halten das Vorhaben für absolut sinnvoll. Und Dieter Kater sowieso. Er hofft nicht nur auf eine Belebung seines Gastronomiegeschäftes, sondern freut sich auch, wenn der schöne alte Garten mehr genutzt wird.

Ferdi Brust schaut derweil schon wieder nach vorne. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vor der Tür des Museums gibt es schon eine Querungshilfe für Rollatorbenutzer. „So eine benötigen wir noch an der Ecke Arnold-Kock-Straße.“ Die Gespräche mit der Stadt laufen bereits. . .



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