So., 15.07.2018

Dr. Franz-Josef Simon feierte seinen 90. Geburtstag Ein Leben für Familie und Physik

Dr. Franz-Josef Simon (mit Blumenstrauß) und Ehefrau Marianne im Kreis der Kinder. Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Meiers gartulierte im Namen der Stadt.

Dr. Franz-Josef Simon (mit Blumenstrauß) und Ehefrau Marianne im Kreis der Kinder. Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Meiers gartulierte im Namen der Stadt. Foto: nix

Burgsteinfurt/Emsdetten - 

Dem promovierten Physiker Franz-Josef Simon hat sein Fach immer ganz besonders am Herzen gelegen. Der gebürtige Beckumer, der mit seiner Frau Marianne in Burgsteinfurt lebt, war von 1968 an Dozent an der Fachhochschule Münster auf dem Campus Steinfurt. Am Samstag feierte der ehemalige Physikdozent mit seiner Familie und zahlreichen Gratulanten im Emsdettener Hotel Lindenhof seinen 90. Geburtstag. Er und seine Angetraute haben vier Kinder und acht Enkelkinder.

„Mit weiteren Dozenten habe ich mich damals zusammengetan, um auf die Gründung des Fachbereichs „Physikalische Technik“ hinzuwirken“, sagte der Jubilar. Die allgemein feststellbare Einstellung, Physik eher als „Nebensache“ zu betrachten, behagte ihm nicht. „Aufgrund meines Fachwissens wusste ich, dass gerade im Bereich Physik bedeutende Entwicklungen auf ihrem Weg waren“. Man denke nur an die Laser- oder Medizintechnik mit ihren heute selbstverständlichen Diagnose- und Therapiemethoden. „Es ging uns darum, dass junge Menschen der technischen Entwicklung gemäß ausgebildet werden“, erinnert sich der rüstige Senior. Das Anliegen fiel auf fruchtbaren Boden. Seit den 1990er-Jahren gibt es den Fachbereich „Physikalische Technik“ an der FH in Steinfurt – und hat sich inzwischen längst etabliert.

Auch heute noch macht sich Simon viele Gedanken, die er zu Papier bringt. Er schreibt an einem Buch, in dem es um Religion geht. „Man beobachtet, dass die Kirchen immer leerer werden“, sagt der Autor, „ich frage mich: Woran liegt das?“ Nun setzt er sich damit auseinander, was geschehen muss, um den Glauben für die Menschen wieder attraktiver zu machen. „Da gibt es so Einiges zu tun“, betont der Familienvater.

Klaus Meiers, stellvertretender Bürgermeister, überbrachte die Glückwünsche der Stadt Steinfurt.



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