Do., 26.07.2018

Einigung mit der Brauerei: Ausgleichsbecken wird leergepumpt Stinkerei vielleicht vorbei

Die Geruchsbelästigungen für das Baugebiet Spinnerei Rolinck sollen der Vergangenheit angehören. Das Misch- und Ausgleichsbecken der Rolinck Brauerei wird leergepumpt.

Die Geruchsbelästigungen für das Baugebiet Spinnerei Rolinck sollen der Vergangenheit angehören. Das Misch- und Ausgleichsbecken der Rolinck Brauerei wird leergepumpt. Foto: Axel Roll

Burgsteinfurt - 

Der Faule-Eier-Geruch im Burgsteinfurter Neubaugebiet Spinnerei Rolinck soll Geschichte sein. Bei einem Treffen von Vertretern der Krombacher Brauerei, der GfB Kock als Investor und der Stadtverwaltung sind jetzt Maßnahmen beschlossen worden, die endgültig Abhilfe schaffen sollen, wie die Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer in einer Presseinformation schreibt. Urheber für die Geruchsbelästigung ist demnach das Misch- und Ausgleichsbecken der Brauerei.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam eine gute tragbare und vor allen Dingen dauerhafte Lösung erarbeiten konnten“, zeigt sich Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer in dem Pressetext erfreut.

Noch bei der gemeinsamen Verhandlung wurde veranlasst, das Misch- und Ausgleichsbecken leer zu pumpen und die Abwässer zur Kläranlage durchzuleiten. „Wir haben Kapazitäten in einer unserer Kläranlagen freistellen können, die es uns ermöglichen, eine kurzfristige, aber auch dauerhafte Durchleitung des Abwassers zu erreichen. Der Wegfall der Vorklärung auf dem Brauereigelände fand die Zustimmung aller Beteiligten“, so Bögel-Hoyer weiter. Heinz Heitmann betonte für den Investor, dass das Wohngebiet nicht ohne die Zustimmung der Krombacher Brauerei hätte realisiert werden können. Die Bürgermeisterin bekräftigte, dass die Kosten nicht auf die Bürger verteilt werden.

„Die Rolinck Brauerei möchte ein guter Partner der Kreisstadt Steinfurt sein, sie sorgt für Arbeitsplätze vor Ort und ist ein Traditionsunternehmen und Identifikationspunkt der Bevölkerung“ ergänzt Helmut Schaller, Geschäftsführer der Krombacher Brauerei.

Nach der Einigung wurden die direkten Anwohner von der Bürgermeisterin und dem Technischen Beigeordneten Hans Schröder informiert, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.



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