So., 29.07.2018

Musical Company Steinfurt probt für „Tick...tick...Boom!“, das im September im Kinosaal aufgeführt wird Hier knallt das auch schonmal

Jonas Mevert, Daniel Lücke und Melanie Körner (kl. Bild v.l.) sind die Darsteller des Dreipersonenstücks, bei dem auch mal die Torten fliegen können.

Jonas Mevert, Daniel Lücke und Melanie Körner (kl. Bild v.l.) sind die Darsteller des Dreipersonenstücks, bei dem auch mal die Torten fliegen können. Foto: Bernd Schäfer

Burgsteinfurt - 

Ganz schön schlagkräftig geht es in dem neuen Stück zu, für das die Musical Company Steinfurt zurzeit probt: „Tick... tick...Boom!“ wird am 14. und 15. sowie am 21. und 22. September jeweils um 20 Uhr im Kino Steinfurt aufgeführt.

Von Bernd Schäfer

„Wir wollten ein kleines Zwischenprojekt zwischen zwei großen Sachen machen“, erklärt Daniel Lücke, wie es zu der Idee kam.

Nur drei Darsteller stehen bei „Tick...tick...Boom!“ auf der Bühne: Daniel Lücke, der als Musicalkomponist Jon kurz vor seinem 30. Geburtstag die Krise kriegt, weil er im Leben nicht das erreicht, was er wollte. Melanie Körner als seine Freundin Susan, die eigentlich lieber ein ganz anderes Leben beginnen würde, und Jonas Mevert, der als Jons bester Freund Michael nochmal andere Ideen für dessen Zukunft hat. Dazu tauchen noch ein paar andere Figuren auf, die ebenfalls von Melanie Körner und Jonas Mevert gespielt werden.

Den Inhalt beschreibt Lücke als manchmal ernst, meist komödiantisch und nicht so romantisch wie viele andere Musicals: „Hier knallt das auch schonmal auf der Bühne.“

Begleitet wird das Rockmusical live von einer dreiköpfigen Band, die aus Romuald Mevert am Keyboard, Jesse Mellin an der Gitarre und Kevin Hessel am Schlagzeug besteht.

Als Aufführungsort hat die Musical Company das Kino Steinfurt gewählt. „Wir wollten einen Ort, an dem man ganz nah am Publikum sein kann“, erzählt Daniel Lücke. Stefanie und Tobias Hamer kannten sie bereits von einer anderen Aufführung her und so seien sich alle schnell einig geworden, den Kinosaal 1 vier Abende lang in ein Musical-Theater zu verwandeln. „Das wird eine spannende Herausforderung für uns“ sagt Melanie Körner beim Gedanken an den zur Verfügung stehenden Bühnenplatz.

Ein Backstagebereich ist ebenfalls Fehlanzeige: „Wenn wir uns umziehen, müssen wir das vor den Aufgen des Publikums tun.“ Deshalb wurde für die Proben im MLH ein kleiner Bühnenbereich mit Klebeband markiert, der ungefähr dem im Kino zur Verfügung stehenden Platz entspricht. „Dort haben wir vorher nur eine Probe.“ „Wir versprechen uns eine ganz besondere und persönliche Atmosphäre dort“, freut sich Romuald Mevert darauf, fast inmitten der genau 88 Zuschauer zu spielen, die in eine Vorstellung passen.



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